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THEMA: Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel!

Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 10 Jan 2026 21:30 #184532

Hallo liebe Gemeinde,

wieder einmal dürfen wir über Silvester nach Vegas! Wie sich heraus stellt, ist die Dichte an Forumsmigliedern dort diesmal besonders hoch: Romy und Patrick werden nämlich zeitgleich vor Ort sein. Auch der Pädagoge war diesbezüglich arg versucht, letztendlich sollte es dann aber doch nicht sein- vielleicht in den Sommerferien, Simon? Wer weiß!

Und wie im Sommer hatte sich das Universum wieder was ausgedacht, um die Abreise etwas zu verkomplizieren: diesmal hat sich Opa zwar keinen Kühlschrank auf den Fuß geworfen, aber dafür zickt plötzlich die Heizung, und die diesbezüglichen Fachleute haben natürlich Urlaub. Damit Opa inzwischen nicht im Sessel festfriert haben wir ihn übergangsweise mit diversen Heizlüftern versorgt, aber mit seinen 90 Lenzen tut er sich bei den neueren Modellen mit der Bedienung nicht leicht. Zwei Tage wird er sich aber wohl oder übel alleine damit durchkämpfen müssen, dann naht familiäre Unterstützung in Gestalt meiner Schwestern. Trotzdem bleibt eine leichte penetrante Sorge, wie er inzwischen klar kommt.

Urlaubsreif sind wir aber beide auch ohne Opa, es liegen anstrengende Wochen hinter uns, bei Daniel in der Firma, bei mir im weihnachtlichen Einzelhandel. Kurz, egal was sich das Universum ausdenkt: wir haben Urlaub verdient- und der kommt jetzt auch!!

Mittwoch, Heiligabend:

Bis zum Nachmittag habe ich noch fleißig Bücher verkauft und vor allem verpackt. Dabei war das Motto zunehmend „Friß oder stirb“, beziehungsweise „Nimm das Verfügbare“.
Um 14 Uhr kehren wir die letzten Unentschlossenen aus dem Laden!

Doch vor die Abreise haben die Götter die Weihnachtstraditionen gesetzt, die noch abgearbeitet werden müssen: Erbsensuppe mit Dad und den Schwiegereltern, zumindest ein paar Stunden Zusammensein unterm Christbaum- darauf hätten wir ehrlicherweise auch locker verzichten können, aber wenn man sich dann 10 Tage vom Acker macht muss man schon mal gewisse Kompromisse eingehen…

Also, gegen halb elf haben wir die Schwiegereltern glücklich raus geekelt, und Opa hatte genug Trollinger-Lemberger für einen guten Schlaf im mittlerweile geleerten Henkelglas.
Wir räumen noch etwas auf und packen den letzten Krempel zusammen. Und weil Elvis sich trotz erhöhtem Kofferaufkommen noch nicht maulend verzogen hat, wird er ausgiebig verabkuschelt- der fehlt uns in Vegas doch immer…



Jetzt aber: auf nach Frankfurt! Auf den Straßen ist erstaunlicherweise noch was los- hauen die etwa auch alle vor ihren Familien ab??
Für eine Beeinträchtigung sorgt das aber nicht: so flott haben wir die 180 Kilometer nach Frankfurt wohl noch nie runter gerissen, nämlich in etwa anderthalb Stunden!



Da wir von Terminal 2 starten werden, parken wir da logischerweise. Das Hotel liegt aber im Sqire in der Nähe von Terminal 1. Die Tram fährt zu dieser fast mitternächtlichen Stunde nicht mehr, und der menschenleere Flughafen lässt „Langoliers“-Vibes aufkommen… Taxis gibt es aber noch. Zwar nicht das schick Gestreifte mit dem kleinen Condorflieger auf dem Dach,….



aber wir haben einen netten Fahrer, der auf unseren Vergleich mit den Langoliers sofort eingeht und diesbezüglich über ein erstaunlich detailliertes Wissen verfügt- ist ja jetzt nicht gerade die bekannteste oder beste Stephen King Verfilmung.

Im Hilton angekommen! Endlich! Ich bin fix und fertig von den letzten Wochen. Immerhin ist es ja auch zwei Uhr früh als ich in das super bequeme Bett falle! Gute Nacht!

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 11 Jan 2026 12:27 #184534

Prima, die Reise geht los:)
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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 11 Jan 2026 14:35 #184535

Donnerstag, 25. Dezember, Anreisetag.

Der Wecker geht um 7 Uhr, denn so können wir noch das inkludierte Frühstück vom Hotel mitnehmen.



Vor mir am Büffet sammelt die Belegschaft von Air China munter die ausgestellten Lindt-Weihnachtsmänner ein. Da kann eine Mampfi natürlich nicht tatenlos zusehen und schnappt sich schnell den letzten… Upsi! Sollte das etwa nur als Dekoration gedacht sein? Egal- jetzt hab ich ihn schon! :-)



Heute geht die Tram natürlich, und wir machen uns mit unserem Gerümpel auf dem Weg dorthin. In der großen Halle, welch unverhoffte Überraschung, steht uns plötzlich kein Geringerer als der Herr Pädagoge gegenüber! Tatsächlich hat der am ersten Feiertag wohl nichts Besseres zu tun als erst Romy und Patrick, und gleich im Anschluss auch noch uns zu verabschieden! Ja wie finden wir denn das? Leicht bekloppt- aber gleichzeitig unheimlich liebenswert! Mitkommen mag er aber dieses Mal nicht, wie schade. Aber er fährt mit uns ins Terminal 2 und begleitet und so weit er kann. Vielen Dank, lieber Simon!!



Mit Romy und Patrick reisen wir übrigens in etwa zeitgleich, aber über eine andere Route.

Wir haben noch Zeit für eine Lounge, und nehmen die Sakura. Das war die mit den lustigen Toiletten… Daniel ist leicht angekältet und trinkt dort tatsächlich Tee! Ich nehme zumindest pro Forma einen Schluck Prosecco - man ist ja nicht zum Spaß hier- und packe weitere Schokolade ein- und darum, liebe Kinder, ist eine große Handtasche immer ganz wichtig! Jetzt noch ein Anruf zuhause, ob die Katze auch zum Frühstück erschienen ist- dann wird es schon Zeit Richtung Gate aufzubrechen.

Beim Boarding wird wie sich das gehört nach Gruppen getrennt- um gleich darauf im Bus alle wieder durcheinander zu mischen- völlig absurd!



Der erste Fliegerhopser nach London dauert eine Stunde. Die Crew trägt Weihnachtsmützen und Geweih, und wir bekommen sogar was Leckeres zu essen! Klein, aber fein- da sagen wir nicht Nein!



London. Schöner großer Flughafen, und wir haben ziemlich viel Zeit, genauer gesagt vier Stunden. Genug, um die Läden ausgiebig zu erkunden und durch zwei Lounges zu hüpfen. Daniel kauft eine Tasse bei Harrod´s. Ich kann so gerade noch bei einem Kleid widerstehen, dass von 1200 auf 700 Pfund runter gesetzt wurde- welch ein Schnäppchen! Da muss ich an eine meine liebsten Romanfiguren denken, die „Schnäppchenjägerin“ Rebecca Bloomwood aus der „Shopaholics“ Reihe von der gerade verstorbenen Sophie Kinsella- Becky hätte hier Spaß gehabt!



Wir haben aber in den Lounges auch Spaß, denn da gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt- sogar lauwarmen Glühwein!



Hier gönne ich mir jetzt die erste Bloody Mary- mögen weitere folgen!

Vor der Lounge kann man Briefe an Father Christmas schreiben. Ist es dafür nicht jetzt etwas zu spät? Egal, was haben wir zu verlieren? Unabhängig voneinander kommen wir seltsamerweise auf recht ähnliche Ergebnisse…



Schön hier auch die Sektbar:



Überhaupt ist Lounge Nr 2 sehr viel ruhiger als Nr 1. Und die Sessel sind saubequem… ich merke, wie müde ich bin, als wir schließlich zum Boarding gehen. Das zieht sich dann auch erstmal. Man steht und steht und wartet, und ich schlafe fast im Stehen ein… Soll ich das Essen im Flieger einfach skippen damit ich schneller schlafen darf?
Aber das bringe ich dann doch nicht übers Herz, schließlich gibt es bei British Airways ein Traditional Christmas Meal mit Truthahn und allem was so dazu gehört!

Wir sind drin!



Und wenn wir uns nicht mehr sehen können- Schiebetür zu!



Lustiges Sicherheitsvideo- very british!





Und das gab es zu essen:



Danach aber geht es in die Horizontale, und ich schaffe es tatsächlich zu schlafen- toll!
Zwei Stunden vor der Landung gibt es nochmal quasi ein komplettes Menü- heute werden wir wirklich nach allen Regeln der Kunst gemästet!



Keine Sorge- es wird auf dieser Reise NICHT nur Bilder vom Essen geben...

Rumms!!! Die Landung ist holprig, aber egal- wir sind endlich da und bieten das übliche Bild: Daniel, hüppelig, adrenalingeladen und mit juckendem Zockerfinger, und Doro, müde, matschig, mittelmäßig gelaunt ;-)
Romy und Patrick haben es auch geschafft und landen fast zeitgleich mit uns, allerdings am Inlandsterminal-vorläufig sieht man sich also noch nicht.

Die Immigration dauert etwa 30 Sekunden. Dafür lassen dann die Koffer auf sich warten- das wird doch nicht etwa so laufen wie letztes Jahr im Sommer?…. Aber schließlich kommen die Koffer, und da wartet auch schon Patrick, nein, nicht der Herr Hase, sondern unser heutiger Chauffeur vom MGM. Es ist so wenig los, dass er sogar den Weg über den Strip nimmt! So was!

In der VIP Lounge ist es richtig voll, bis Daniel dran ist kann ich mir einen Kaffee zapfen. Es wird der 55. Stock im Blvd Tower. Einen schönen Kugelview haben wir damit zwar nicht, aber okay, das muss man wohl trotzdem als High Floor durchgehen lassen. Und, naja, so irre viel Zeit werden wir auf dem Balkon im Winter nicht verbringen. Das passt schon.



Im Moment ist mir sowieso relativ vieles egal. Während Daniel auf der Stelle an die Arbeit geht- also ins Casino- packe ich in aller Ruhe aus und liege bald frisch geduscht im Bett. Beeeeesser!!! Jetzt noch ein paar Stunden Schlaf, und morgen kann es dann auch bei mir los gehen!

Noch während ich den Bericht zu Ende schreibe kommt das erste Handpay -Bild von Daniel.



Da hat Father Christmas ja prompt geliefert!

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 12 Jan 2026 09:52 #184541

… jaaaa, bitte unbedingt weiter berichten. Wieder tolle Fotos. Ick freu mir uf die Fortsetzung…

LG Claudia
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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 12 Jan 2026 18:03 #184546

Huiiii... du bist ja schon schnell dabei.. Klasse!
Ich hab heute den ersten Tag wieder gearbeitet und lehne mich dann erstmal gemütlich zurück,um deinen tolle Bericht zu genießen ;)

LG Romy

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.. nach Vegas ist vor Vegas

Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 12 Jan 2026 19:06 #184547

Danke Romy und Welcome back!
Ich hätte schon früher angefangen, aber momentan schlafe ich abends immer noch seeehr früh ein... ;)

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 12 Jan 2026 19:08 #184548

Freitag, 26. Dezember, Tag 1

Jetlegbedingt wird das mit dem Schlafen so eine halbe Sache. Ich nutze aber die Zeit und raffe mich zum Gym auf. Obwohl es erst halb 7 ist bin ich nicht die erste. Mit Blick auf den Bellagio See quäle ich mich durch 6 Meilen- keine Ahnung, ob das jetzt die beste Idee war… (nachträglicher Spoiler- war es nicht....)



Wenn die Gitarre gegenüber erst fertig ist muss man zumindest nicht mehr direkt auf den Trump Tower gucken.



Wir schließen uns mit der anderen Hälfte des Wolfpack kurz: wir werden an deren Jahrtausende alten Tradition mitmachen und Downtown im Main Street Station am Büffet frühstücken. Da Romy selber noch kurz ins Gym möchte bleibt mir noch Zeit für eine Badewanne- aus der ich aber relativ schnell wieder raus klettere, weil mein Kreislauf das nicht so super findet…

Um 9.30 Uhr fahren wir zu viert per Uber nach Downtown. Im Büffet des MSS waren Daniel und ich schon ewig nicht mehr.







Zu viert kostet das inzwischen knapp über 100 Dollar, was heutzutage noch als Schnapper durchgeht. Außerdem sitzt man da wirklich schön, schließlich haben wir uns allerhand zu erzählen und genießen es einfach, beisammen zu sitzen und dabei ausgiebig zu frühstücken!







Ein echt schöner Auftakt!



Der hiesige Servicemensch hat zwar einen etwas feldwebelhaften Ton am Leib, ist aber ständig um uns, so dass wir uns über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen können.

Nach langem Tafeln bleiben wir noch ein wenig für ein Frühzockerchen.



Daniel nutzt die Gunst der Frühen Stunde um dem Gift Shop einen Besuch abzustatten. Sein erhofftes Bierglas gibt es zwar nicht, dafür fällt ihm aber eine Tasse ins Auge- jetzt liegt er auf dieser Reise schon mit zwei Tassenlängen vorne! So was!

Jetzt trennen sich unsere Wege fürs erste. Wir fahren in den Walmart am Charleston Blvd zum Erstshopping. Der Weihnachtssale bietet ein paar nette Fotomotive- nur 15 Dollar für die Glitzerkleider- fast werde ich schwach!



Weitere erheiternde Regal-Fundstücke:



Wenn das der Herr Warhol sehen könnte...



Hier ist der Name völlig logisch!



Eigenwilliger Textilerfrischer-Duft:



Aber ich kaufe mir einen neuen Koffer- wir dürfen ja zwei, und ich bin dieses Mal nur mit einem angereist. Praktisch: so können die Einkäufe gleich ohne große Mühe transportiert werden!



Zurück zuhause brauche ich eine kleine Auszeit- ich fühle mich nicht so fit wie mir lieb wäre. Daniel geht so lange mit seinen Gaben zu Christina und verbringt dort über eine Stunde bei Gesprächen über Gott und die Welt!

Danach rappele ich mich wieder auf, denn ich habe vom Strip noch gar nichts gesehen. Wir laufen ins wunderschöne Bellagio, allerdings kommen wir ob der touristischen Mengen noch nicht mal in die Nähe des Conservatory. Nun gut, das werden wir später nochmal hin bekommen, steht ja noch ein paar Tage! Dafür bekommen wir Plätze an der Sportsbar mit Blick ins Casino, es gibt einen Drink, und ich hole das wieder rein, was ich im MSS verloren habe.



Nächste Station: Caesars Palace. Hier ist dekoriert, dass es nur so kracht!



Und überhaupt: Kitsch as Kitsch can be!





Auch hier finden wir Platz an der Bar der badenden Göttinnen, und auch wenn die Automaten nichts rausrücken- die Bloody Mary ist dafür amtlich!







Weil wir um 19 Uhr eine Reservierung bei der unangefochten Weltbesten Pizza haben suchen wir einen günstigen Platz um uns von einem Rideshare aufsammeln zu lassen. Beim Caesars finden wir die richtige Stelle nicht, also geht es einmal über die Straße zum Flamingo, da kennen wir uns besser aus. Wir lassen uns am Downtown Grand raus werfen und kommen sozusagen pünktlich.





Weil wir an der Bar sitzen wollen wäre die Reservierung bei Pizza Rock eigentlich gar nicht nötig gewesen- da darf man auch unangemeldet hin und ist für zwei bis vier Leute durchaus eine Option!





Wir lassen uns auf keine Experimente ein, einmal Michigan Avenue bitte! Die Beschreibung der Pizza wäre hier auch nur eine unnötige Wiederholung… es ist und bleibt die beste!

Vorfreude...



...und Extase!



Leider bin ich danach etwas im Pizzakoma- nämlich müde! Wir marschieren weiter ins El Cortez und zocken uns einmal rund durchs Casino, bevor wir zu Marisol in die Bar Canada gehen. Ihr Espresso Martini ist große Klasse- trotzdem würde ich danach eigentlich gerne Schluß machen.



Doch da habe ich nicht mit der zweiten Hälfte des Wolfpack gerechnet, die sich ebenfalls auf den Weg nach Downtown gemacht haben und bald darauf zu uns stoßen. Da kann ich natürlich noch nicht kneifen, und der zweite Drink wird deswegen ein Red Bull.

Leider hilft mir der nur auch nicht. Ich habe den leisen Verdacht, dass bei mir mehr dahinter stecken könnte als nur normale Müdigkeit… ach nööö, bitte nicht…
Es hilft alles nichts, ich kann nimmer. Zum Glück bemerkt das mein aufmerksamer Mann ebenfalls, und er geleitet mich kurz darauf zu einem Uber. Es tut mir echt leid, ich wollte die nette Gruppe nicht sprengen, aber mir fallen echt die Augen zu…

Ich bin mal wieder heilfroh, als ich im Zimmer ankomme. Während Daniel das Cosmo im Laufe der Nacht noch um das eine oder andere Handpay bringen wird…

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 15 Jan 2026 19:49 #184555

Samstag, 27. Dezember, Tag 2

Auf 9 Uhr hat Daniel Brunch im STK reserviert. Um 8 Uhr geht deswegen der Wecker. Hilft alles nix: ich bin erkältet. Und zwar amtlich. Aber immerhin hab ich ordentlich geschlafen, und frühstücken möchte ich auch gerne was. Daniel möchte mich nicht drängen, freut sich aber, dass ich den Brunch machen möchte. Ist ja schließlich auch nur eine Aufzugsfahrt entfernt. Beruhigend.



Das STK erinnert optisch an eine noblere Variante der Peppermill: lila Farbtöne, falsche blühende Bäume, und jede Menge runde Sitznischen.



Darauf aufmerksam geworden ist Daniel wegen eines besonderen Angebotes: für 49 Dollar kann man aus der Frühstückskarte nämlich unbegrenzt bestellen.



Getränke gehen extra, bei Kaffee gibt es Refills, bei meiner Tasse Tee zwar leider nicht, aber irgendwann übernehme ich dann einfach Daniels Kaffeetasse…

Um 9 Uhr sind wir noch alleine im Restaurant, es füllt sich in den nächsten anderthalb Stunden allerdings einigermaßen.
Ich würde ja fast mal sagen: lasst Bilder sprechen!



Ja, es ist genau so lecker wie es aussieht! Und fast zu schön zum Essen!



Auf den Tagliatelle sind echte Trüffelscheiben zu erkennen...



...das Steak ist köstlich (und das einzige Item, das man nur einmal bestellen darf)...



...und die Portionen sind zwar angenehm klein, aber nicht gerade winzig. Genau richtig, wenn man Hunger hat und mehrere Sachen probieren möchte.



Dazu ist der Service aufmerksam und freundlich. Ach ja, und eine zeitliche Begrenzung gibt es auch nicht.

Wir machen etwas Smalltalk mit einem Paar am Nachbartisch- sie kommen aus Weiden in der Oberpfalz, aber ihrer amerikanischen Einfärbung der Aussprache nach ist das schon eine Weile her.

Inklusive Getränke lassen wir ingesamt 120 Dollar aufs Zimmer schreiben und zahlen nur den Tip bar. Eine ganz, ganz große Empfehlung! Wenn man weiß, wieviel heute ein besseres Büffet kostet oder unter Umständen auch nur ein Ausflug in eine Food Hall ist das hier ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis für einen echten Fine Dining Brunch!

Nach dem Essen machen wir eine kleine Wanderung ins Aria und bewundern die winterliche Deko dort.
An der Lift Bar wird gezockt und der erste Drink kommt schneller als wir den ersten Schein in die Slots schieben können. Freundlich werden wir darauf hin gewiesen, dass der erste Drink aufs Haus geht, und alle weiteren vom Spielverhalten abhängen- natürlich qualifiziert sich Daniel relativ schnell dafür, aber mir reicht sowieso ein Espresso Martini.

Weil ich vor dem Nachmittagsprogramm gerne noch etwas Kraft sammeln möchte laufe ich danach schon wieder zurück, es ist ja nicht weit. Ein paar Bilder mache ich noch unterwegs. Daniel kommt später nach.

Daniel hat Tickets für die Universal Horror Experience gekauft. Darauf ist er wirklich neugierig. Unser Time Slot ist um 14 Uhr. Also auf zur Area 15!

Die Monster erwarten uns in einer neuen Erweiterung, die in einer riesigen Halle untergebracht ist. Für zwei Stunden zahlt man aktuell ungefähr 100 Dollar. Man muss sich das als insgesamt vier Spukhäuser zum Durchlaufen vorstellen. Außerdem gibt es aber, wie in einem Freizeitpark, Gastronomie und Bars, Souvenirladen (klar), dazu eine Showbühne und sogar eine kleine Parade zu dem „weihnachtlichen“ Thema „Krampus“. Überall laufen auch „Charakter“ herum, oder schweben auch mal über einen hinweg. Es ist also alles sehr stimmig und konsequent durchgethemed, wie man das von Universal auch irgendwie erwarten darf. Mit Freizeitparks und Spukhäusern kennen die sich schließlich aus- wer jemals in Orlando war, weiß das.

Die vier Spukhäuser stehen unter dem Motto Klassische Filmmonster (also Dracula, Frankenstein und dergleichen), „Scarecrow“, „Texas Chain Saw Massaker“, und „Exorzist“. Letzteres war besonders gelungen.
Dass wir dorthin gegangen sind war vor allem Daniels Wunsch. Ich persönlich finde es sehr beruhigend zu wissen, dass die „Erschrecker“ einem zwar sehr nahe kommen können, aber nie jemanden berühren. Vor den Häusern gibt es auch immer gewisse Wartezeiten, damit es sich drinnen nicht staut, aber das macht voll Sinn und ist okay.

Außerdem gab es auf der Showbühne eine kleine Zirkusshow unter der Moderation von Monsterclown Jack, und man konnte sich in vorbereiteten Szenerien mit den Charakters fotografieren lassen- das kostet allerdings extra und wir haben es nicht gemacht.

Also, ohne jetzt ein riesiger Fan der Sache zu sein, der Aufwand ist doch sehr groß, und insofern finde ich den Preis einigermaßen in Ordnung. Man wird sehen, ob sich das hält.

Viele Fotos habe ich allerdings nicht gemacht. Es war zu viel Bewegung drin, zu dunkel, und in den Häusern selber wohl auch nicht erlaubt.

Noch einen kurzen Abstecher in den Ranch Market- Chinatown liegt ja gleich ums Eck- und danach wieder zurück ins Hotel, chauffiert von einem netten und gesprächigen Kubaner, der uns munter von seinem zweijährigen Aufenthalt als Austauscharbeiter in der DDR erzählt! Schon schräg!

Daniel hat am Abend eine besondere Aufgabe: eine seiner Mitarbeiterinnen ist auf Hochzeitsreise und zum ersten Mal in Vegas. Heute sind sie angekommen, ebenfalls im Cosmo abgestiegen, und Daniel hatte eine „Führung“ in Downtown auf dem Programm. Mit Golden Tiki, Pizza Rock, Bar im Mob Museum, Eric, Marisol, kurz, den wichtigsten Orten und Persönlichkeiten rund um die Fremont Street.

Bei mir ist aber absehbar: das schaffe ich heute nicht. Das ist schade, aber macht es Daniel einfacher, denn dann muss er keine Rücksicht auf eine schwächelnden Frau nehmen, sondern kann es krachen lassen.
Um 18 Uhr liege ich also wieder im Bett, versorgt mit Tee und Drogen, und habe nur ein Ziel: so viel schlafen wie irgendwie möglich, bzw wie es die Mariachis unten vor dem Planet Hollywood zulassen!

Während Daniel sein Programm äußerst erfolgreich durchzieht ignoriere ich erfolgreich Uhr, Handy und und sonstige Bildschirme und schlafe, schlafe, schlafe…

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 15 Jan 2026 20:58 #184558

Liebe Mampfi,

gern geschehen, war mir ein inneres Blumenpflücken! :) Die Gelegenheit, gleich mehrere der Forumsgrößen persönlich zu geleiten, lasse ich mir doch nicht entgehen...und von Mainz aus ist das eh ein Katzensprung.
"Leicht bekloppt, aber liebenswert"...das allerdings habe ich irgendwann schon mal gehörtB) B) :laugh:

Wurde aber dran erinnert, wieso ich sonst immer die S-Bahn nehme....Parken am FRA ist jetzt eher nix für Kleinanleger ;) ;)
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Letzte Änderung: von Pädagoge78.

Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 18 Jan 2026 13:52 #184568

So, das hab ich jetzt davon! Mich zu lange nicht gekümmert, und jetzt kann ich den Beitrag nicht mehr bearbeiten, sprich keine Bilder mehr rein basteln. Muss ich mich behelfen, und die Fotos nachreichen.
Sorry!

Also dann hier gleich erstmal die Bilder vom Aria:













Und jetzt, zur besseren Lesbarkeit, nochmal der Text aus dem letzten Beitrag:

An der Lift Bar wird gezockt und der erste Drink kommt schneller als wir den ersten Schein in die Slots schieben können. Freundlich werden wir darauf hin gewiesen, dass der erste Drink aufs Haus geht, und alle weiteren vom Spielverhalten abhängen- natürlich qualifiziert sich Daniel relativ schnell dafür, aber mir reicht sowieso ein Espresso Martini.



Weil ich vor dem Nachmittagsprogramm gerne noch etwas Kraft sammeln möchte laufe ich danach schon wieder zurück, es ist ja nicht weit. Ein paar Bilder mache ich noch unterwegs. Daniel kommt später nach.







Daniel hat Tickets für die Universal Horror Experience gekauft. Darauf ist er wirklich neugierig. Unser Time Slot ist um 14 Uhr. Also auf zur Area 15!







So kann man natürlich auch weihnachtlich dekorieren:



Die Monster erwarten uns in einer neuen Erweiterung, die in einer riesigen Halle untergebracht ist.



Für zwei Stunden zahlt man aktuell ungefähr 100 Dollar. Man muss sich das als insgesamt vier Spukhäuser zum Durchlaufen vorstellen. Außerdem gibt es aber, wie in einem Freizeitpark, Gastronomie und Bars...

...

... Souvenirladen (klar), dazu eine Showbühne und sogar eine kleine Parade zu dem „weihnachtlichen“ Thema „Krampus“.
Da isser:




Überall laufen auch „Charakter“ herum, oder schweben auch mal über einen hinweg.





Es ist also alles sehr stimmig und konsequent durchgethemed, wie man das von Universal auch irgendwie erwarten darf. Mit Freizeitparks und Spukhäusern kennen die sich schließlich aus- wer jemals in Orlando war, weiß das.

Die vier Spukhäuser stehen unter dem Motto Klassische Filmmonster (also Dracula, Frankenstein und dergleichen), „Scarecrow“, „Texas Chain Saw Massaker“, und „Exorzist“. Letzteres war besonders gelungen.

Hier ein paar Vertreter der Klassisker:







Dass wir dorthin gegangen sind war vor allem Daniels Wunsch. Ich persönlich finde es sehr beruhigend zu wissen, dass die „Erschrecker“ einem zwar sehr nahe kommen können, aber nie jemanden berühren.





Vor den Häusern gibt es auch immer gewisse Wartezeiten, damit es sich drinnen nicht staut, aber das macht voll Sinn und ist okay.

Außerdem gab es auf der Showbühne eine kleine Zirkusshow unter der Moderation von Monsterclown Jack, und man konnte sich in vorbereiteten Szenerien mit den Charakters fotografieren lassen- das kostet allerdings extra und wir haben es nicht gemacht.





Also, ohne jetzt ein riesiger Fan der Sache zu sein, der Aufwand ist doch sehr groß, und insofern finde ich den Preis einigermaßen in Ordnung. Man wird sehen, ob sich das hält.

Viele Fotos habe ich allerdings nicht gemacht. Es war zu viel Bewegung drin, zu dunkel, und in den Häusern selber wohl auch nicht erlaubt. Ein paar haben es aber immerhin geschafft.

Noch einen kurzen Abstecher in den Ranch Market- Chinatown liegt ja gleich ums Eck- und danach wieder zurück ins Hotel, chauffiert von einem netten und gesprächigen Kubaner, der uns munter von seinem zweijährigen Aufenthalt als Austauscharbeiter in der DDR erzählt! Schon schräg!

Daniel hat am Abend eine besondere Aufgabe: eine seiner Mitarbeiterinnen ist auf Hochzeitsreise und zum ersten Mal in Vegas. Heute sind sie angekommen, ebenfalls im Cosmo abgestiegen, und Daniel hatte eine „Führung“ in Downtown auf dem Programm. Mit Golden Tiki, Pizza Rock, Bar im Mob Museum, Eric, Marisol, kurz, den wichtigsten Orten und Persönlichkeiten rund um die Fremont Street.

Bei mir ist aber absehbar: das schaffe ich heute nicht. Das ist schade, aber macht es Daniel einfacher, denn dann muss er keine Rücksicht auf eine schwächelnden Frau nehmen, sondern kann es krachen lassen.
Um 18 Uhr liege ich also wieder im Bett, versorgt mit Tee und Drogen, und habe nur ein Ziel: so viel schlafen wie irgendwie möglich, bzw wie es die Mariachis unten vor dem Planet Hollywood zulassen!

Während Daniel sein Programm äußerst erfolgreich durchzieht ignoriere ich erfolgreich Uhr, Handy und und sonstige Bildschirme und schlafe, schlafe, schlafe…

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 18 Jan 2026 15:38 #184572

Ich übernehme mal vertretungsweise für den Abend :)

Nach der Universal Horror Unleashed Attraktion und dem kurzen Shoppingtrip nach Chinatown hat meine Frau beschlossen, den Abend lieber auszusetzen.

Für diesen hatten wir uns mit einer Arbeitskollegin und ihrem frisch angetrauten Ehegatten verabredet. Diese sind gerade auf Honeymoon und machen zwischen New York, San Francisco & Los Angeles jetzt einen 5-Nächte-Stopp in unserer Lieblingsstadt. Sie sind völlige Newbies! Da sie nur bis Neujahr da sind und man einmal Downtown am Wochenende erlebt haben muss, habe ich mir eine kleine Tour überlegt. Sozusagen die Quintessenz aus 15 Jahren verrückter Vegas-Entdeckungen. Für euch sind das jetzt im wesentlichen alles Wiederholungen vergangener Reiseberichte aber für einen Ersttäter war das glaub eine ganz anständige Tour:

The Golden Tiki
Unsere verrückteste Bar-Entdeckung der vergangenen Jahre musste natürlich sein. Wir bekommen einen Platz an der Bar und können den Bartendern beim befeuern der Drinks zuschauen. Zudem sitzen wir quasi unter einem der Animatronic-Papageien und können die “Dialoge” verfolgen.

“Hey you…..yes you….come a little closer so i can take a shit into your Mai Tai”

Jeder bekommt einen rum haltigen Drink (welche genau kann ich aufgrund von mangelhafter Dokumentation leider nicht mehr nachvollziehen - aber hier ein Bild!

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Natürlich empfehle ich noch die Restrooms zu besuchen - die verstörten Blicke bei der Rückkehr sagen mir: Mission erfolgreich.

Pizza Rock
Waren wir da nicht erst gestern? Egal. Von keinem Essen schwärmen wir zu Hause so regelmäßig wie von der besten Pizza der Welt. Außerdem muss für weitere Drinks eine Grundlage her. Also einmal zu Pizza Rock an die Bar (das geht wirklich immer und ohne Reservierung!). Da heute 3 hungrige Menschen am Start sind trauen wir uns neben der obligatorischen Cracker Thin mit Peperoni noch eine California Style “Smoke Show” zu erstehen:

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Wir schaffen die beiden Pizzen ohne Probleme.
Nun bitte ich die beiden sich den Begriff “New Year Cheer” zu merken. Ich komme mir so unglaublich clever vor aber die beiden sind Generation Instagram und haben im Vorfeld der Reise Youtube leer geschaut. Kurz gesagt: sie kennen das nächste Ziel:

Underground Bar im Mob Museum
Der Effekt beim Eingang ist trotzdem unglaublich cool. Ich führe die beiden um das Mob Museum herum und die Kellertreppe herunter. Erst nach mehrmaligen Klopfzeichen öffnet sich der Schieber und wir werden eingelassen. Die Bar ist VOLL! Zunächst werden wir in den “Warteraum” geführt. Hier ist es auch nicht langweilig - das ist der Bereich mit dem Aquarium und es gibt hier viel zu sehen und zu lesen. Nach etwa 20 Minuten bekommen wir einen Tisch. Wir haben einen guten Blick auf die tolle Liveband “Amanda King and her Prohibition Three”

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Natürlich gibt es hier wieder exzellente Drinks. Ich entscheide mich für den Old Fashioned - dieser wird authentisch mit Eiswürfeln im Glas und dem Drink “im Buch” serviert.

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Wenn so viel los ist wie heute wird etwas weniger “Show” drumherum veranstaltet. Ich erinnere mich an meinen ersten Old Fashioned in der Mob Bar. Ich bekam zunächst das Glas mit Eiswürfeln und danach das Buch mit den Worten “and heres some good thing to read while you enjoy your ice”

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Es ist uns bleibt meine Lieblings Speakeasy Bar. Hier ist das Ganze noch wirklich thematisch passend. Mittlerweile ist der Begriff “Speakeasy” so inflationär präsent, dass es langweilig geworden ist. Und Speakeasies für die man eine Reservierung braucht sind in der Sache irgendwie widersprüchlich.

Nach denk Drinks machen wir noch einen Schlenker über die Main Street Station. Einfach weil das Casino wunderschön ist! Leider vergesse ich den Herrn auf die “Berliner Mauer” Pipi-Option hinzuweisen. Naja - es war trotzdem schön.

Es wird Zeit für ein echtes Fremont-Street Highlight:

Mai Tais bei Eric an der Golden Gate Bar
Erics Mai Tais sind köstlich. Im Winter braucht es jedoch schon warme Klamotten - oder eben viele Mai Tais um länger and der Bar auszuhalten. Eric gibt trotzdem alles: 3 Mai Tais werden artistisch beeindruckend in die Plastikbecher platziert.

youtube.com/shorts/fJyj2raIjM8?feature=share

An diesen Mai Tais nuckelt man etwas länger - sie haben Wumms. Wir merken dass die Fremont Street sich für einen Samstag schon etwas schnell leert. Das nächste Ziel ist die Bar von Erics wunderbarer Ehefrau Marisol. Da wir für die Getränke noch etwas brauchen, führe ich die beiden ganz sanft ans Glücksspiel heran. Im Obergeschoss des “D” gibt es eine winzig gleine Live-Keno-Ecke. Jeder spielt 3 Runden à 1 Dollar. Wir verlieren.

Bar Canada
Ich habe keine Ahnung mehr wann genau wir Platz an Marisols Bar genommen haben. Aber es dürfte schon nach Mitternacht gewesen sein. Hier verquatschen wir uns größtenteils. Mal untereinander, mal mit Marisol. Die hat heute Abend viel Zeit. Es ist wirklich wenig los und Eric hat schon Feierabend gemacht.

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Zwischendrin komme ich meiner Funktion als Reiseführer noch nach und erkläre den Beiden kurz das Prinzip des Bartop-Gamblings. Es wird für 50 Cent pro Drücker Keno gespielt. Beim zweiten Drücker war die frisch Angetraute erfolgreich:

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Marisol arbeitet bis 4 - dann brechen auch wir auf.

Coney Island Hot Dogs
Aber noch nicht nach Hause: Es hat schon fast Tradition dass man sich nach vielen Drinks bei Marisol einen Reparatur-Hot-Dog einverleibt:

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Danach gehts aber wirklich nach Hause. Gegen halb 6 erreichen wir das Cosmo!
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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 18 Jan 2026 16:11 #184574

Wow, bis halb sechs, dann war es richtig gut. Richtig gut hat uns auch der Tipp mit dem STK gefallen. Ist schon auf unserer Liste. Wieder schöne Fotos, es kann gerne weitergehen. :-))

LG, Claudia
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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 20 Jan 2026 19:26 #184587

Sonntag, 28. Dezember, Tag 3

In Vegas am Samstag Abend eine Schlafkur zu starten ist natürlich nicht besonders spannend. Trotzdem war es die richtige Entscheidung. Ich werde zwar ein paarmal wach, unter anderem, als Daniel um halb 6 „nach Hause“ kommt, aber drum herum schaffe ich ziemlich viel.

Den Bericht über den Abend in Downtown musste dann Daniel logischerweise selber schreiben- danke, Schatz!

Als ich endgültig wach werde habe ich noch genügend Zeit zum Bericht schreiben und zum baden. Alles ganz langsam.



Als Daniel um halb elf wach wird bin ich schon fertig für die erste Runde im Casino. Ich gebe mir Mühe, nicht zu krank auszusehen:



Am Slot gewinne ich sogar was, und bekomme einen Espresso Martini auf fast nüchternen Magen… ooookay?



Nach einer halben Stunde oder so kommt Daniel auch runter und schlägt vor zum Durango fürs Frühstück zu fahren. Das „George“ dort hat sich bewährt, auch wenn es eine Ecke weit ist. Aber schließlich holt uns ja gleich Franz ab, wie das Handy ankündigt!
Franz, unser Fahrer, ist überraschenderweise schwarz und hat auch keine Europäer in der Ahnenreihe. Benannt ist er nach seinem Opa. Und er tut zumindest erstaunt, als wir ihm erzählen, dass er einen wirklich recht urdeutschen Vornamen trägt.

Im „George“ ist es ziemlich voll, aber wir bekommen einen kleinen Zweiertisch. Ein South Western Skillet und eine Portion Chicken and Waffles werden zum allergrößten Teil verdrückt.



Täuschend echt: das Nachtisch-Display. Eines Tages muss ich diesen Sundae doch mal bestellen...



Die Preise sind nach wie vor eine Reise wert. Zum Vergleich: Kaffee hier 3 Dollar, Kaffee im STK 8 Dollar! Für 50 ist man hier inklusive Tip für zwei dabei. Kannste nix sagen.



Der saarländische Teil der Reisegruppe schickt Grüße, war schon sportlich aktiv und fährt jetzt shoppen. Ich bin ernsthaft neidisch auf das „sportlich aktiv“- das kann ich vorläufig mal wieder knicken! Mist!

Für eine größere Zockerrunde reicht es hier leider nicht mehr- wir müssen weiter ins Smith´s Center, wo um 14 Uhr hohe Kultur wartet: es gibt „Der Nussknacker“ als klassische Ballettaufführung, worauf vor allem ich mich sehr freue.

Die Fahrt dorthin dauert etwa 20 Minuten. Diesmal ist der Fahrer nicht nur Mitglied in einem Schweigeorden, es ist ihm auch völlig egal dass Daniel es nicht schafft den verklemmten Gurt los zu bekommen und unangeschnallt bleiben muss- und das bei einer Fahrt über die Autobahn. Das gibt mal eine astreine Nullerbewertung!

Das Theater ist in der Nähe von Downtown. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Ansammlung von Homeless vorbei, die sich mit ihren wenigen Habseligkeiten entlang eines Zaunes am Straßenrand nieder gelassen haben. Ein erschütterndes Bild. Und das nur einen Steinwurf von der Fremont Street entfernt.

Das Theater kennen wir schon.



Vor ein paar Jahren haben wir dort „Charlie and the Chocolate Factory“ gesehen. Es wirkt wie ein Stadttheater, vielleicht eine Nummer größer als üblich, aber kein Vergleich mit den Riesenanlagen in den Hotels. Erfrischend normal eben. Mit freundlichen Angestellten und einem kleinen Chor im Foyer.





Die Karten sind ziemlich teuer, das Programm dazu gibt es aber gratis. Und man kann sich -mal wieder- fotografieren lassen.

Ein Blick auf die Besetzungsliste: es ist personell sehr aufwändig.



Professionelle Erwachsene, und viele viele Ballettschülerinnen für die Kinderdarstellungen. Jungs sind Mangelware, aber das ist beim Ballett ja meistens so. Die Kids machen ihre Sache jedenfalls sehr gut und sind mit viel Spielfreude dabei.

Einziger Wehmutstropfen: die Musik kommt aus der Konserve. Da hatten wir auf Liveorchester gehofft, aber das war im Vorfeld nicht so ganz eindeutig auszumachen.





Wer mit dem Nussknacker ein wenig vertraut ist weiß, dass im ersten Teil mit relativ wenig Tanz mehr „Handlung gespielt“ wird, während im zweiten Teil die meisten Stücke der berühmten Suite zur Aufführung kommen. Daniel hat mehr Freude am verspielteren ersten Teil, bei mir ist es eher umgekehrt. Selber aus früheren Zeiten ballettmäßig vorbelastet schaue mir auch durchaus gerne mal einen Pas de Deux an.
Im Blumenwalzer stürzt die Darstellerin des Tautropfens beim Abgehen in die Bühnendekoration, ist beim nächsten Einsatz aber wieder pünktlich und strahlend zurück- sie bekommt einen Sonderapplaus.

Ausverkauft ist nicht, aber es ist auch die letzte Vorstellung. Und ich kann es trotz Erkältung genießen, worüber ich echt froh bin! Fotos sind natürlich nicht erlaubt, daher halte ich nur einmal beim Schlussapplaus drauf, der, wie in den USA üblich, sehr knapp ausfällt. Einmal verbeugen- fertig!

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 22 Jan 2026 19:58 #184596

Nach der Vorstellung lassen wir uns zum Wynn ubern, denn es ist Zeit für ein paar Casinos, diesmal am Strip. Im Wynn selber spielen wir nur kurz und genießen eher das Ambiente.



Nebenan im Palazzo landen wir dann aber für eine längere Spielstrecke an einer Bar.
Reklame für einen unserer späteren Programmpunkte:









In der Sphere treten heute Abend die Hinterhofknaben auf. Das erklärt das erhöhte Aufkommen an Gestalten, die komplett in Weiß und/oder Silberglitzer unterwegs sind.





Wenn die nur mal stillhalten würden!!





Zwei Häuser weiter, im Casino Royale, gelingt es mir leider nicht, meinen Royal Flush vom Sommer zu wiederholen. Das bleibt wohl erstmal eine einmalige Sache. Ich werde langsam trotz Drogen wieder müde, da hilft auch der Red Bull an der Bar nicht so richtig…

Gitarre von unten:



Blick in die Promenade:



Flamingos am Wegesrand:







Im Link bekommen wir Barplätze im Oshea´s- leider ist der Frozen Baileys ausgegangen, der arme Barkeeper muss sich alle Nase lang dafür entschuldigen… selber Schuld, wenn das mit eurem Signature Drink passiert! Wieso sitze ich hier denn??

Als ich von einem Abstecher zu den Restrooms zurück komme hat Daniel beim Keno inzwischen einen Handpay erzockt!





Blöderweise hat er seine Steuerbescheinigung nicht dabei, und noch blödererweise gilt noch bis Jahresende die alte Steuergrenze bis 1200 Dollar- noch drei Tage- wie ärgerlich. Der Casinomensch kennt da keine Gnade: knallhart zieht er 30% von den 1450 Dollar ab.
Merke: immer, wirklich immer den Wisch dabei haben! Und zwar körperlich!

Da sich der Hunger meldet, laufen wir jetzt die Strecke bis ins Ellis Island relativ zackig durch. Das hat sich im letzten halben Jahr ziemlich verändert, und tut es wohl immer noch. Es ist kaum wieder zu erkennen, hat einen neuen Casinobereich angebaut, und zu Cashier und Restrooms wird man aktuell durch provisorische Gänge geleitet- es tut sich viel , ist aber eben noch nicht fertig.

Die neue Bar:



Wir wollen ins Café, bekommen die Ansage von einer Stunde Wartezeit. Ok, dann zocken wir erst eine Runde, vermutlich geht es eh schneller als angesagt.
Und genau so ist es auch. Kaum sitzen wir zehn Minuten an der neuen Sportsbar wird Daniel angetextet dass wir kommen können.

Das Café war früher mal eine leicht verratzte, aber echt günstige 24 Stunden Option. inzwischen hat es ähnliche Preise wie das superschicke George im Durango. Ich esse Salat, Daniel bestellt Ham and Eggs- und ist angesichts der Größe der Schinkenscheibe geradezu erschlagen!



Es schmeckt nicht schlecht, aber bei dem absurd großen Fleischlappen hat er keine Chance! Helfen kann ich ihm auch nicht wirklich, außerdem schlage ich mich mit Nasenbluten herum- das war ja nur eine Frage der Zeit. Auch mein Hals brennt, denn eines hat sich im Ellis Island nicht geändert: es ist verqualmt wie eh und je.

Ich bin froh, dass es für Daniel ok ist, hier Feierabend zu machen. Wir fahren nach Hause. Mit 22 Uhr bin ich eigentlich im Hinblick auf meine Erkältung auch recht zufrieden. Der Tag hätte schlimmer laufen können. Daniel zieht noch eine Runde los, und ich mich zurück.

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 25 Jan 2026 14:47 #184603

Montag, 29. Dezember, Tag 4

Ich möchte mich bitte bei Management beschweren! Oder jemandem an die Gurgel gehen! Ich bin krank, und das sollte im Urlaub wirklich verboten werden! Den kompletten Tag werde ich mich von Droge zu Droge hangeln. Trotzdem möchte ich aber etwas am sozialen Leben teilnehmen.

Der saarländische Teil der Reisegruppe schlägt das George im Durango als Frühstücksoption vor. Wir sind einverstanden, auch wenn wir da erst gestern waren. Das macht aber nichts. Im Anschluss steht The Wizard of Oz auf dem Programm. Eigentlich für alle. Jetzt hat aber der Haller Teil der Gruppe dummerweise noch keine Tickets. Daniel versucht das jetzt zu ändern, stößt aber auf unerwartete technische Probleme, die erstmal ganz schön nerven. Insofern hoffen wir auf Tickets vor Ort - so winzig ist das Kügelchen ja schließlich nicht- da sollten sich doch noch zwei Plätzchen finden, oder?

Per Uber geht es zum George, wo heute deutlich weniger los ist als gestern. Montag halt.



Dafür sind heute dort ausgesprochen häßliche und garantiert lizenzfreie Characters unterwegs, die die anwesenden Blagen bespaßen. Verständlicherweise gucken die erstmal etwas misstrauisch…

ICH WILL DIR FRESSEN!!!



LAUFT WEG!!!



Beim Frühstück schießt Daniel heute den Sparvogel ab: Das Hausangebot, Burger plus Pommes, gibt es für 5,99, das Eiswasser dazu ist gratis- billiger geht es selbst bei Mc Doof und Co kaum! Ehrlicherweise muss er zugeben, dass der Burger jetzt zwar eher durchschnittlich ist, aber durchaus essbar. Der Rest der Gruppe futtert sich durch Omelett, Haferflocken und EggBaconPotatoeToast.



Für Sparfüchse und Couponfräsen zu empfehlen!



Im Gegensatz zu gestern bleibt heute noch ein Stündchen Zeit fürs Zocken. Ich erspähe auf einem kleinen Rundgang den Traum meiner schlaflosen Nächte: eine Espresso Martini Zapfanlage!

Haben will! Wo kann man das bestellen??



Beim Videopoker wird mir der Tag außerdem mit vier Assen versüßt- mit dem Gewinn kann ich erst mal eine Weile unbeschwert weiter zocken!



Eine Stunde vor Oz fahren wir wieder zurück und lassen uns an der Kugel raus werfen. Romy und Patrick, die glücklichen Ticketbesitzer, entschwinden ins Innere, während wir uns beim Ticketschalter anstellen- immerhin gibt es noch einen für Last Minute.



Die Minuten vergehen. Vor uns haben mal wieder alle irgendwie waaaaahnsinnig viel Zeit- es ist erstaunlich, wie lang es dauern kann, zwei Karten zu kaufen. Ist euch das schon mal aufgefallen? Das ist in Amerika gefühlt wirklich immer so, egal um welche Tickets es geht. Worüber quatschen die vor uns denn nur die ganze Zeit noch? Übers Wetter? Über Quantenphysik? Gnadenlos zählt der Timer am Bildschirm hinter dem Schalter die Minuten bis Showbeginn runter.
Dann, endlich- wir sind dran! Zwei Tickets, bitte, die günstigsten bitte, und mit ein bisschen Tempo, bitte!!
Die Dame am Schalter erklärt eiskalt, dass es keine zwei zusammenhängenden Tickets mehr gibt! In der ganzen Kugel nicht! Einzelplätze hat sie noch, ja- für überschaubare 275 Dollar pro Stück! WHAT????? Sind die noch ganz sauber??

Damit sind wir erstmal raus! Alles was recht ist, aber dann noch nicht mal zusammen sitzen- nö, das probieren wir in den nächsten Tagen nochmal. Also mit den Tickets. Von zuhause aus. Und in Ruhe.
Wir texten die anderen an und verlassen den Ort des Geschehens per Uber Richtung Mandalay Bay.

So, dann wird statt dessen eben gezockt und gewandert! Auch schön! Im MB fangen wir an, marschieren dann durch die Pyramide...



...und erkunden die neue Tiki Bar im Dirty Castle- aber nur von außen, denn die scheint uns echt nicht der Rede wert! Überspitzt ausgedrückt hat man ein paar Strohmatten aufs Bardach geworfen und nennt das Ganze dann Tiki… also, das kann ich ja zuhause in meiner eigenen Bar schöner! Das ist kein Bild wert...

Next Stopp: NYNY. In der Central Bar gibt es einen längeren Stop, und wir haben einen netten Zocker-Nachbarn, mit dem wir uns über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kenovarianten unterhalten.

Über Park MGM und Aria mit essbarer Kunst....



...geht es weiter.

Hier sieht man sehr schön, wie nah sich Aria, Bellagio und Cosmo an dieser Ecke kommen:



Zwischendurch muss ich allerdings einen Notstop einlegen- ich hab mal wieder Nasenbluten und muss Drogen nachlegen. Es ist echt zum Heulen, was ich mir aber verkneife, denn dann verstopft die Nase schließlich erst recht…

Wir überspringen das Cosmo und ziehen noch weiter ins Bellagio.



Dort laufen wir glatt wieder unseren Saarländern über den Weg- der weibliche Teil voller Begeisterung über das Erlebnis in der Kugel, der männliche Teil etwas gedämpfter- es war halt nicht so ganz sein Film ;-).

Im Conservatory, -Überraschung ,Überraschung- ist auch nicht weniger los als beim letzten Versuch. Wir folgen dem Rat von Influencerin Norma Geli und nehmen den Aufzug zum Spa- vom dortigen kleinen Balkon kann man das Gewusel im Wintergarten nämlich ziemlich gut von oben betrachten. Eine interessante neue Perspektive!











Kurz gehen wir aber auch nach unten und stürzen uns selber ins Getümmel...








...das Posen überlasse ich heute aber aus Gründen lieber dem Rest der Welt!





Ein anschließender Zocker fällt aus- an keiner der Bars ist was frei, noch nicht mal an der Sportsbar. Auch gut, ich kann eine Pause gut brauchen. Wir marschieren wieder zurück, an der Dreierkreuzung Bellagio-Aria-Cosmo trennen sich unsere Wege. Daniel geht weiter ins Aria, ich ins Cosmo.

In der VIP Lounge greife ich noch einen Teller voll Häppchen ab- natürlich kann man sich auch an der Patisserie des Bellagio eine halbe Stunde dafür anstellen und für zwei Erdbeeren und vier Macarons fünfundzwanzig Dollar abdrücken. Man kann aber auch einfach in die Lounge marschieren und zugreifen- zumindest ist das aktuell noch so. Kontrolliert wird das nicht…

Da hab ich wohl schon was weg genascht....



Im Zimmer lege ich mich erstmal hin. Als Daniel anderthalb Stunden später kommt ist mir allerdings klar, ich werde im Zimmer bleiben.
Daniel verabredet sich daraufhin mit seinen Freunden aus der Heimat, den Ersttätern. Er wird ihnen nochmal den Guide machen, wovon er dann bitte wieder selber berichten darf.

Ich mache es mir nach meinem Nickerchen im Bett gemütlich, gucke noch auf dem Tablet von Stephen King „Gerald´s Game“ als Gute-Nacht-Unterhaltung und schlafe dann quasi beim Abspann gegen 21.30 Uhr ein- mit der Hoffnung, den Tiefpunkt in absehbarer Zeit überwunden zu haben.

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Silvester ´25 oder: Keno ist der neue Büffel! 26 Jan 2026 21:20 #184609

Nachdem ich Team Ersttäter am Ankunftstag die verrückten Bars von Downtown und Umgebung gezeigt habe, verabreden wir uns heute zu einem kleinen Spaziergang über den Strip.

Los geht’s über die Brücke zum Bellagio. Das Conservatory ist um 20 Uhr natürlich kaum begehbar, aber die beiden machen einige Bilder. Das wird heute kein „Drink along the Strip“ – es wird sich bewegt. Wir wandern weiter zum Caesars Palace, wo es natürlich auch massig Fotomotive gibt. Auch die Forum Shops lassen wir nicht aus.

Aus Dekonstruktions- bzw. Konstruktionsgründen wechseln wir daraufhin die Straßenseite. Harrah’s und Casino Royale überspringen wir, aber das Venetian schauen wir uns ausführlich an – inklusive Mall. Im Macaron-Store gibt’s einen Kaffee und dieses zerbrechliche Gebäck, das wir daraufhin auf der kleinen Privatbrücke genießen.

Wir laufen weiter zum Palazzo und nehmen noch das Wynn und das Encore mit. In der Gruppe macht sich ein leichtes Hungergefühl breit. Allerdings bieten die High-End-Resorts natürlich nicht so wahnsinnig viel auf die Hand. Ich schlage vor, noch ein bisschen weiter zu laufen, um bei Taco El Gordo einzukehren. Ich finde diesen Laden auch wirklich sehenswert. Die Geschwindigkeit, in der dort Fleisch gehackt und Tacos gefüllt werden, ist mehr als beeindruckend. Wir stellen uns in die endlos lange Schlange. Zeit genug, um zumindest wieder zu googeln, was „Vampiros“, „Mulas“ und „Sopes“ nochmal sind.

Wir sind ganz schön erschossen und beschließen, den Rückweg nicht mehr zu Fuß anzutreten. Ein freundlicher Uber-Fahrer, der überraschend gut Deutsch spricht, bringt uns zurück zum Cosmo.
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