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THEMA: Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026

Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 15 Aug 2026 05:56 #185636

Freitag, 24. Juli

Der Freitag ist für uns beide noch mehr oder weniger ein normaler Arbeitstag. In der Buchhandlung ist viel los, weil zwei Kolleginnen krank geworden sind- keine Chance für mich, hier früher abzuhauen, im Gegenteil, ich werde für die Spätschicht angefragt und muss das leider abschmettern. Bis 17 Uhr mache ich Dienst, während Daniel etwas früher weg kommt und sich noch schnell einen wüstentauglichen Haarschnitt verpassen lässt.

Zuhause ist aber alles vorbereitet:



Elvis musste schon seit Tagen den Anblick von halb gepackten Koffern ertragen, und das „soziale Netzwerk“ rund um Opa, Elvis und meine Pflanzen ist so gut es geht geknüpft. Bei Letztgenannten würde ich es durchaus verkraften, wenn der eine oder andere nicht überleben sollte- Hitzewelle und Dürre sind einfach schwierig. Bei Opa und Elvis hoffe ich allerdings auf das Beste….

Um 18.15 Uhr setzt sich das Shuttle gen Frankfurt in Bewegung. Zeitgleich macht sich in Mainz der Pädagoge auf den Weg- nein, er kommt nicht mit, schade eigentlich, aber man will sich am Flughafen noch treffen.
Wir kommen eigentlich gut durch, müssen allerdings zwecks Nahrungsaufnahme einen Stopp bei McDoof machen, der sich als der lahmste Mäckes ever entpuppt- aus den veranschlagten 20 Minuten Pause wird fast eine Stunde!
Jetzt aber hopp!

Zu den lieblichen Klängen der „Fickt-euch-Allee“ biegen wir auf der Zielgeraden ein. Auto abgeben und Einchecken- ausnahmsweise nicht im Hilton, sondern im Marriot. In der Lobby treffen wir auf den Pädagogen, der unsere Verspätung schon genutzt hat um dem neuen Terminal 3 einen Besuch abzustatten. Da hatten wir uns eigentlich anschließen wollen, sehen dann aber doch davon ab. Ich war schon mal dort, und Simon bestätigt, dass es außer der zugegeben recht schicken Halle doch nicht soooo wahnsinnig viel zu sehen gibt.

Also steuern wir gleich die Bar des Hilton an. Da ist gut was los, wir bekommen nur direkt an der Bar einen Platz, aber sei’s drum!



Der Hinweis auf Koffein aus dem Hause Starbucks lässt gleich mal Vegas Vibes aufkommen, allerdings spricht die Anwesenheit eines Kindes wieder klar dagegen. Und außerdem, kann man hier zocken? Also!

Unser Versuch, Simon zu einer Spontanbuchung zu überreden geht zwar leider ins Leere, aber für Silvester könnten wir ihn eventuell erfolgreich angefixt haben…

Nach ein paar netten Stunden an der Bar geht der Anreiseabend zu Ende.

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Letzte Änderung: von mampfi74.

Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 15 Aug 2026 07:25 #185637

Vielen Dank für das Intro. Jetzt sind wir aber auch gespannt wie es weitergeht. :-) Bloß keinen Druck aufbauen. :-)) Vielleicht finde ich nämlich noch eine Anregung für unsere nächste Tour, nächsten Monat. Und zusätzlich freut man sich ja, wenn hier wieder etwas Action ist.

LG, Claudia

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 15 Aug 2026 10:09 #185638

Juhuu, ein neuer Bericht :)

VG FH

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 16 Aug 2026 07:26 #185639

Samstag, 25. Juli, Anreise die Zweite

Um 6 Uhr klingelt der Wecker- gut geschlafen hab ich nicht gerade, aber das ist ja mehr oder weniger normal bei der Anreise. Werde ich hoffentlich später im Flieger nachholen können.

Das Frühstücksangebot des Hotels schenken wir uns auch- ich hab eh noch keinen Hunger. Dank der Hotellage sind es nur ganz wenig Schritte bis wir unsere Koffer abwerfen können.
Auch die Security geht entspannt und simpel vor sich: man muss nicht mal mehr die Elektronik aus dem Handgepäck nehmen. Ich piepse aber beim Durchlaufen und bekomme von der freundliche Mitarbeiterin eine kurze Ganzkörpermassage. Dann geht es weiter in Richtung Senator Lounge.

Die ist ganz schön voll und so weit auch okay, bietet aber auch nicht viel mehr als die normale Lufthansa Lounge. Hier wird jetzt auch gefrühstückt, und nochmal kurz zuhause angerufen.



Das 100. Jubiläum ist schwer zu übersehen.





Dann kommt der erste Hopser Richtung Zürich.



Dauert alles in allem kaum ein Stündchen, bietet aber Service mit Frühstück. Ich esse zumindest das Müsli.

Der Flughafen Zürich begrüßt und mit einem Grüezi und Toblerone!



Auch hier gibt es Lounges, und wie beim letzten Mal dort ist die an den A Gates hoffnungslos überlaufen. An den E Gates schaut es besser aus. Beim Einchecken wird uns der Service geboten, die Dokumentenkontrolle für die Weiterreise gleich abzuhaken. Nett.





Drinnen ist zunächst auch noch recht voll, aber wir bekommen einen Platz. Es gibt weitere Getränke und Häppchen, und ich schaufele mir Schweizer Schoki in die Handtasche.



Und - wer hat’s erfunden?



Wir haben nämlich beide ein bisschen Hals, da kann das nicht schaden!

Am Gate verzögert sich dann das Boarding. Wieder und wieder wird man vertröstet. Wie später erklärt wird, kam die Putzkolonne zu spät und unterbesetzt zur Edelweiß-Maschine, daher muss das Volk sich gedulden. Als es endlich so weit ist wird bei mir der fehlende blaue Stempel auf dem Ticket beanstandet- die Dokumentenkontrolle bei der Lounge war also für den Arsch-ich muss doch nochmal an den mobilen Stand.
Da das der Rest der Welt während der langen Wartezeit aber längst erledigt hat dauert das nur Sekunden, und dann darf ich auch mit! Wie schön!

Die Business von Edelweiß ist großzügig im Platzangebot...



... allerdings auch sehr offen, und am Fenster mit Zweierbesetzung muss man unter Umständen auch mal über Mitreisende klettern. Daher hat Daniel die Mittelplätze gebucht. Eigentlich. Im Flieger stellen wir aber fest: wir sitzen aus irgendwelchen Gründen doch am Fenster. Wie sich herausstellt, ist das aber gar nicht so schlecht: Doro mit der schwachen Blase sitzt am Gang, und Daniel hat am Fenster immerhin etwas mehr Privatsphäre. Auch was wert.

Die Verpflegung ist lecker, allerdings sind die Portionen sogar für Flugzeugverhältnisse sehr überschaubar. Überfressen tun wir uns also hier zumindest noch nicht.



Die Pillendose gehört nicht zum Menü, für mich aber seit meinem Schlaganfall im Februar als tägliches Dessert leider dazu...

Es dauert alles seine Zeit- ich bin froh, als der Service endlich durch ist und ich in die Horizontale abdriften kann. Tatsächlich verschlafe ich den größten Teil des Fluges, und bin froh darüber. Die übliche Klimaanlagenpest macht mir zwar nasentechnisch etwas zu schaffen, aber die mitgebrachten Drogen tun was sie sollen und machen es erträglich.

Daniel am Fenster hat einen tollen Blick auf den Hoover Dam!



Vegas in Sicht! Der Kapitän erzählt was von angenehmen 45 Grad im Schatten- nun ja, das war zu erwarten.

Wir dürfen als eine der ersten den Flieger verlassen. Das hilft aber nicht viel, denn unmittelbar vor uns ist ein Flieger aus Korea angekommen. Die Immigration ist voll.



Wir haben im Voraus Global Entry beantragt uns müssen daher noch ein besonderes Interview überstehen- dafür soll es für die kommenden fünf Jahre dann aber wesentlich schneller gehen mit dem Einwandern.

Nun ja, heute dauert es dafür nochmal um so länger. Die Immi zieht sich. Als wir dann auf das Global Entry hinweisen werden wir an einen Kollegen weiter gereicht. Bei meiner Anmeldung gibt es Probleme, die Bestätigung findet sich nicht. Daniel ist aber top vorbereitet wie immer und hat den Nachweis auf dem Handy.

Da wir dieses Mal relativ viel Bargeld mit ins Land tragen müssen wir auch noch beim Zoll vorbei schauen. Im Wartezimmer sind Handys so was von verboten, die Wände sind mit den meterhohen Hinweisen dazu geradezu tapeziert. Auch hier müssen wir warten- zum Glück läuft auf einem riesigen Fernseher der fünfte Film aus der Harry Potter Reihe zur Unterhaltung. Sonst wüsste man gar nicht, wo man hin schauen darf.

Wir werden nach einiger Zeit nochmals weiter gereicht, dürfen unser Gepäck holen und dann geht es zur Zollanmeldung. Der Officer ist nett, überhaupt sind alle nett, aber es haben auch alle waaaahnsinnig viel Zeit… Von der ersten Schlange bis zur letzten Verabschiedung vergehen mal locker zwei Stunden…. hoffentlich geht das demnächst dann auch wirklich schneller!

Hat unser Fahrer inzwischen aufgegeben? Nein! Welch schöne Überraschung, er wartet noch!
Und jetzt geht es wirklich schnell- ab ins Cosmo!

Standesgemäßer Empfang- müde aber happy!



Beim Check-In sind unsere Hoffnungen überschaubar: es ist Samstag, und wir sind spät. Aber: wir bekommen wunschgemäß den Blvd Tower, und mit dem 51. Stock sind wir auch nicht unzufrieden. Okay, die Sphere sehen wir bestenfalls nur zu einem Viertel, aber ansonsten passt Room 5169. Ein kurzer Check: Dusche tut, Couch ist nicht komplett durchgesessen, es tropft nirgends- gekauft! Es fehlen nur die Bademäntel, aber das hat Zeit bis morgen.

Wir werfen nur kurz ab, und dann geht es runter ins Casino! Weil Daniel erst noch Geld wechseln muss bin ich tatsächlich dieses Mal die erste an der Sportsbar und habe noch vor meinem Gatten einen allerersten Drink!



Er kommt aber bald nach und holt auf!

20 Dollar und zwei Drinks später ist für mich erstmal Feierabend. Für Daniel natürlich nicht. Doch nicht am Ankunftsabend an seinem Happy Place!

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 16 Aug 2026 12:45 #185640

Jetzt habe ich mich doch beim Lesen erschrocken, ein Schlaganfall… Ich hoffe, dir wurde effektiv geholfen und du bist entsprechend eingestellt. Alles Gute weiterhin für dich.

Euer Thema lässt ja Platz für Spekulationen. Das wird sicherlich noch aufgeklärt.

So so, mit etwas mehr Geld angereist. Ich überlege…, ihr kauft ein Zimmer im Cosmo…:laugh: , ihr bereitet eure Auswanderung vor…:laugh: , Zockerrunden… scheinen eine mögliche Alternative zu sein. Du wirst das sicher auch auflösen.

LG, Claudia, die sich auf die Fortsetzung freut…

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Letzte Änderung: von darling.

Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 18 Aug 2026 18:22 #185644

So, 26. Juli 2026 Tag 1

Um 2 Uhr früh bin ich wieder wach. Tja. Die Drinks sind verdaut, ich bin wieder klar im Kopf. Also stehe ich auf und packe erstmal in aller Ruhe aus!
Danach kommuniziere ich ein wenig mit der Heimat, und beginne schließlich mit dem Reisebericht.
Daniel kommt gegen vier vom Roulettetisch und hat schon mal schön am Status gearbeitet.

Um fünf versuche ich nochmal zu schlafen, aber es klappt nicht wirklich. Gegen halb 6 stehe ich auf, mache mir einen Kaffee, und bewundere auf der Terrasse den Sonnenaufgang- bevor es schon wieder zu heiß dafür wird.





Nach dem Kaffee nutze ich meine wache Phase und ziehe ab ins Gym. Da ich zuhause mittlerweile auch ins Fitnessstudio gehe bin ich hoch erfreut, als ich den Maschinenpark wieder erkenne- genau die Geräte von zuhause! Werde ich testen!



Heute allerdings gehe ich wie gewohnt aufs Band, renne fünf Meilen und höre dazu Michael Mittermeier. Ich fühle mich gut und bin einfach nur dankbar, dass ich hier bin, gesund bin, und in der Lage Sport zu machen!



Zurück im Zimmer steht Daniel gegen 8 Uhr freiwillig auf. Dass ich beim Sport war hat er gar nicht mit bekommen!

Bis wir das Zimmer dann verlassen wird es 9 Uhr. Daniel hat im Wynn das Buffet reserviert, und dorthin ubern wir jetzt.



Wir haben das Buffet in guter Erinnerung, waren allerdings schon lange nicht mehr dort.



Mittlerweile zahlt man dort 70 Euro pro Nase, allerdings ist das Priority Seating da mit drin. Das lohnt sich: wir ziehen an der Schlange vorbei.

Unsere Waitress bringt uns Tee und Softgetränke, lässt sich dann allerdings nicht wieder sehen.

Das Buffet ist wunderschön, jede Station eigentlich ein Foto wert.







Wir sind uns einig, es toppt das Wicked Spoon um Längen, und auch das im Bellagio. Das einzige, was meiner Meinung nach fehlt, ist normales Brot- selbst an der Käse- und Aufschnittstation finde ich nur Süßes.





Aber alles schmeckt ganz toll und ist sogar einigermaßen warm- das alte Buffetproblem hat man hier halbwegs im Griff.



Allerhand vegane Leckereien beim Nachtisch.



Im Wynn selber spielen wir nicht, aber wir laufen einmal durch die Shoppingmeile, bevor wir uns auf den kurzen Weg ins Resort World machen.
Am Rewards Schalter lassen wir unsere Players Cards erneuern, was ein ziemlicher Aufwand zu sein scheint- es dauert ewig! Dabei hatten wir schon welche! Über die Uneffizienz am Schalter müssen wir echt den Kopf schütteln- bis wir die neuen Karten haben hat sich hinter uns eine lange Schlange gebildet- fragt nicht woran es lag.

So, jetzt aber auf an die Bars! Die Karten kommen zum Einsatz und es gibt Drinks. Beim Spiel hab ich allerdings keinen Erfolg.

Werbung für zwei Konzerte von und mit Danny Elfman-



- das wäre voll meins und mir einen Kurztrip wert- leider liegt November so gar nicht in meinem Urlaubsbereich…

Von hier aus wollen wir den Weg in den Süden mit den gerade in der Testphase befindlichen Zoox bewältigen.



Ich muss die App mehrfach bemühen, denn es ist „busy“, das heißt, man kommt nicht gleich dran, und die Wartezeiten sind lang. Als ich durchkomme sind es immerhin noch 40 Minuten Wartezeit. Aber ich bin zu neugierig und möchte das gerne mal machen, Daniel hatte im April schon mal die Gelegenheit. Noch ist das Vergnügen kostenlos, aber das wird sich vermutlich demnächst ändern.







Das Ganze läuft komplett über die App ab. Die kleinen fahrerlosen Elektroautole haben einen ganz schönen Zacken drauf- Daniel erschrickt manchmal etwas beim Abbremsen. Aber er mag die Möglichkeit zur Musikauswahl, und auch die Klimatisierung ist gut. Obacht beim Anschnallen- einmal festgemacht sitzt der Gurt ziemlich stramm-lasst lieber etwas Luft, Nachkorrektur ist schwierig.





Vom Resort World bis zum Luxor braucht der Zoox 14 Minuten und fährt parallel zum Strip.

Von dort aus laufen wir direkt ins Excalibur und werfen einen Blick in die Tiki Bar- allerdings ist da noch gar nichts los, und deswegen bleibt es beim Blick.



Nebenan im NYNY besuchen wir die Bar neben der Lobby- früher war dort der Check In. Besonders schön ist sie aber nicht, und wir treiben uns ein wenig unabhängig voneinander im Casino herum.



Weiter geht es über Park MGM und Aria.

Nein, die Rolltreppe ist nicht kaputt! Jeder Schritt macht fit!





Die Lift Bar ist besetzt, aber es gibt ein paar Fotostopps.



Der kleine Oberzwerg schaut doch garantiert irgend jemand ähnlich, aber wir wissen nicht, wem.








Die Sommerdeko in der Lobby ist schön, aber nicht so besonders spektakulär.





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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 18 Aug 2026 19:10 #185645

Kurz mal meine 5 cent zwischendurch:

1.) Nein, der User "SPARsuite" ist weder mein Zweitaccount noch mein böser Zwilling.

Das Wortspiel indes verfehlt das Geniale nur um Mikrometer. Beiße mir sonstwo hin, dass ich nicht selbst drauf gekommen bin...hätte schon gepasst ;)

2.) Der Abend in FRA war wieder sehr nett! Allerdings waren die Barkeeper an der Hilton Bar doch eher ....minimal motiviert. Da sitzen zwei Kunden mit leeren Biergläsern an der Bar und gucken in deine Richtung - was machst du als Barkeeper? Richtig: du guckst wie ein Teletubbie zurück.
Konträr dagegen die junge Dame hinter der Theke, als ich Spasuite allein im April verabschiedet hatte...die fragte uns, ob sie die Fireball-Flasche gleich vor uns stehen lassen soll B)

Der Bericht ist natürlich wieder allererste Liga. Ich höre es liebend gern zum zweiten Mal ;)
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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 20 Aug 2026 11:45 #185646

Zurück im Cosmo zieht es Daniel an die Sportsbar und mich an die Kaffeequelle in der VIP Lobby.



Angeblich ist es ein Cappuccino den ich mir da raus lasse, aber irgendwie schmeckt der auch nur nach Kaffee- und nach sehr starkem dazu- äußerst unamerikanisch also!

An der Bar gibt es außerdem noch einen Cosmopolitan, und ich stelle mal wieder fest, dass ich den eigentlich gar nicht mag. Hatte ich vergessen.



Jetzt bin ich reif für eine Pause und gehe aufs Zimmer. Zwei Stunden halte ich Siesta, richtig schlafen kann ich aber nicht.

Um 18 Uhr rappele ich mich wieder hoch, und gegen halb 7 machen wir uns auf Richtung Bellagio.

Netter Name- da kann ich mir ein Foto nicht verkneifen:



Immer das Gleiche auf dieser Rolltreppe: Fotoversuch. Klappt nie so richtig.



Das Conservatory ist wunderschön, aber so voll, dass wir den Fototermin nochmal verschieben.
Wir spielen erst auf der Fläche und dann an der SportsBar. Beide sind wir müde und trinken die Mary diesmal Virgin- schmeckt aber auch sehr lecker. Beim Alien Keno halte ich dank Bonus ziemlich lange durch, aber im Großen und Ganzen war der erste Tag schon ziemlich teuer für mich- gewonnen hab ich nämlich nix. Bei Daniel dagegen läuft es zeitweise ganz anständig- ohne da jetzt ständig genauer ins Detail zu gehen.

Lieber Büffi- braver Büffi!



Für ein Spätmampf gehen wir nochmal ins Aria in den Foodcourt. Für Aufwändigeres fehlt schlicht die Energie. Ich bin müde und schlafe fast über meinem Slice Pizza ein. Daniel geht es aber ähnlich- für mich endet der erste Tag gegen 22 Uhr, für Daniel nur wenig später ebenfalls.



Schöner erster Tag, viel rum gekommen. Nur der Jetlag ist noch etwas lästig.

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 23 Aug 2026 10:41 #185652

Montag, 27 Juli, Tag 2

Die Schlafsache geht minimal besser: ich bin nicht schon um 2 Uhr wach, sondern erst um 5! Macht 6 Stunden Schlaf- immerhin! Ich schreibe wieder Reisebericht, und es gibt wieder einen Kaffee auf der Terrasse. Daniel bekommt auch einen, denn der ist heute etwas zeitiger wach als gestern.

Ich ziehe erneut ins Gym ab. Heute wärme ich mich auf dem Crosstrainer auf und mache dann ein Workout an den Geräten- es sind genügend da für ein ganz anständiges Zirkeltraining. Ein wenig bin ich neugierig, ob es im Chelsea Tower noch mehr Geräte gibt. Vielleicht teste ich das bei Gelegenheit aus.

Nach einer Weile bekomme ich sogar von Daniel Gesellschaft, der sich zu einem 6- Kilometer-Marsch aufs Band schwingt.



Ich bin irgendwann fertig und gehe erstmal in die Lounge um dort ein süßes Teilchen und einen weiteren Kaffee abzugreifen. Glück gehabt, es ist 8 Uhr, und die Lounge macht gerade auf. Ich bin noch alleine hier. Diesmal probiere ich die Mocha-Variante aus- der ist nicht ganz so pechschwarz sondern gut trinkbar.



Im Zimmer treffen wir dann wieder zusammen. Daniel hat für heute einen Brunch im Venetian gebucht, im Mott 32. Das ist ein Asiate, und Daniel erklärt, da gebe ich so eine Art ACYE, nur eben auf asiatisch. Der ist um elf Uhr. Zeit genug, um hin zu laufen.

Das tun wir auch, und zwar über die Brücke und auf der Seite des Paris entlang. Vegas hat mal wieder ein Rolltreppenproblem bei den Brücken, und wir nehmen die im Walgreens, um nach unten zu kommen.

Im Horseshoe bleiben wir an der kleinen Bar hängen, und ein sehr freundlicher Barkeeper versorgt uns kurz vor seinem Dienstschluss um 10 Uhr noch mit zwei Runden Getränken und netten Gesprächen. Ege ist Türke, und er trägt den passenden Schnurrbart dazu. Er macht immer die Nachtschichten von 2-10 und ist so richtig nett, dass wir beschließen, irgendwann noch mal vorbei zu kommen. (Spoiler- das schaffen wir im Laufe dieses Urlaubs dann leider doch nicht mehr…) Außerdem macht er mir einen erstklassigen Espresso Martini, der mir sofort ins Hirn steigt. That´s Vegas: 10 Uhr und schon leicht einen sitzen! Wird Zeit, dass es Brunch gibt- das Teilchen aus der Lobby reicht nicht als Grundlage!

Im Vanderpump rufe ich meinen Dad an, während Daniel an der Bar wartet. Auch dort mit nettem Gespräch, diesmal mit einer Dame.





Bei Dad ist alles ok- das Betreuungsprogramm läuft so weit!

Wir marschieren weiter, und ich muss gefühlt alle fünf Minuten einen Restroom aufsuchen- ich brauche wirklich was zu Essen, es läuft alles ungebremst durch!

Neuer Teppich im Flamingo, oder?



Die Gitarre wächst und nimmt immer mehr Form an.



Pünktlich erreichen wir das Motts.



Ein Blick in die Karte zeigt: es ist leider nicht mehr der AYCE Brunch, sondern mehr eine Art Prix Fix Menu. Na schön, wir bleiben trotzdem, und ein gewisse Auswahl hat es ja immerhin.
Allerdings, das muss ich gleich mal spoilern, wird es bei weitem nicht das kulinarische Erlebnis, das sich Daniel erhofft hatte. Die Vorspeise, Salat mit Ente, ist wirklich gut.



Die Suppen sind so lala, einmal scharfsauer und einmal original Tapetenkleister, und die Hauptgerichte liegen für uns geschmacklich etwa auf dem Niveau des Panda Express. Ist das jetzt schlecht für das Motts oder gut für den Panda Express?...



Der Nachtisch wird der Tiefpunkt: Daniel hatte sich auf eine gemischte Platte gefreut, die ihm seine Recherche versprochen hatte. Jetzt haben wir einen Pudding vor uns, und dazu drei wabbelige Stückchen Schlonze, die wir beim besten Willen nicht essen mögen. Da hilft auch der Klacks Blattgold nichts.



Schade, es verdirbt uns zwar nicht die Laune, aber das können wir definitv nicht weiter empfehlen. Viel zu teuer.

Der Fairness halber: den relativ günstigen Brunch gibt es aber tatsächlich noch. Allerdings nur am Wochenende. Hätten wir das genauer beachtet, wäre unser Eindruck vielleicht anders ausgefallen.

Weiter geht es vom Pickup des Palazzo.



Und, nein, ich balanciere da keine Vase auf dem Kopf!

Wir lassen uns zum Walmart in der Tropicana ubern, denn wir wollen ein paar Basics einkaufen. Waren wir in diesem Walmart schon mal? Der ist nicht so groß, andersrum angeordnet wie die üblichen Superstores, und fast alles was ein bisschen wertiger ist ist eingeschlossen. Die wahre Shoppingfreude kommt hier nicht auf, aber wir bekommen die wichtigsten Basics zusammen. Mit Tüten bepackt kommen wir gegen halb 3 wieder im Cosmo an.

Daniel zieht alsbald ins Casino ab, ich mache erst etwas Siesta und schreibe dann weiter Bericht, bis ich eine fröhliche WhatsApp aus der Sportsbar bekomme: Daniel hat sein erstes Handpay! Beim Keno!



Ein ausgiebiges Nickerchen später fahre auch ich wieder ins Casino runter und treffe Daniel, der gerade seinen Antrittsbesuch bei seiner Host Christina macht. Wie immer verstehe ich nur einen Bruchteil dessen, was aus der quirligen Lady so alles heraus sprudelt- hier gehört Klappern ganz klar zum Handwerk!

Später sitzen wir an der Sportsbar. Sportsbars haben den Vorteil, dass der Drink nie lange auf sich warten lässt. Hier kennt Daniel schon seine Kellner, die jetzt den Beweis erbracht, dass Daniel diesmal nicht alleine unterwegs ist.

Für den Abend lassen wir uns in die etwas entfernte, aber dafür wunderschöne Green Valley Ranch ubern. Damit hat sich auch gleich die Frage nach dem Abendessen erledigt, denn schließlich gibt es dort - was? Genau: eine Niederlassung von Pizza Rock!



Und nein, es bleibt euch nicht erspart: das drölfzehnte Foto der besten Pizza der Welt!



Dazu ein Peanut Butter Stout, und die kulinarische Welt ist nach dem Missgriff vom späten Vormittag wieder in Ordnung!

Irre ich mich oder ist der Gang neu renoviert worden?



Schaut sehr clean aus, auch wenn mir die warmen Töne zuvor besser gefallen haben.

Der Büffel ist nett zu mir:



70 Dollar sind jetzt zwar kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen, aber ausreichend, damit ich den Rest des Abends ziemlich entspannt weiter zocken kann.

Viel Lärm um 6 Dollar, aber hey, ein Jackpot ist ein Jackpot, richtig?



Zwei der drei Zeichen kann ich sogar lesen: Hao heißt „gut“ und Long heißt „Drache“.



Mit dem dritten hilft mir meine Kollegin aus der Ferne, aber eigentlich hätte ich auch selber drauf kommen können: „Glück“!

Auch hier gibt es eine nette Sportsbar, nur liegt die temperaturtechnisch recht ungünstig: es ist dort so kalt, dass ich zwischendurch mal vor die Tür muss- zum Aufwärmen!

An einer weiteren Bar sitzt eine Lady die auch Deutsch kann und sich eine Weile mit uns ganz nett unterhält. Da sind wir allerdings schon quasi auf dem Weg zum Uber heimwärts.
Der Fahrer ist der erste, der Mal ein wenig gesprächig wird, nachdem uns auf dem Parkplatz fast einer rammt und Daniel einen erschrockenen Laut von sich gibt. Der Mann kommt aus Serbien und im Gespräch vergeht die Fahrt zurück zum Strip sehr rasch.

Für mich ist der Abend um Mitternacht vorbei. Daniel geht noch eine Runde „arbeiten“, und es wird bei ihm dann doch wieder vier Uhr- und ein zweites Handpay! Also ein schöner Abend bzw eine schöne Nacht nach einem schönen Tag! Dieses Handpay hat er übrigens zeitgleich mit seinem Nebenspieler am Büffel nebenan. Es gibt eine Menge lustige Fotos mit sehr vergnügten Männern- wir begnügen uns hier aber besser mit den schlichten Tatsachen....



Erfolgreicher Tag! :-)

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 23 Aug 2026 10:56 #185653

Dem Clickbait konnte ich nicht widerstehen. Wir waren ja (wieder mal) zur gleichen Zeit dort und können bestätigen, dass die Host Spendierhosen anhatte, aber soooo spendabel!? Wäre jedenfalls der Knaller! Bin gespannt wie's weitergeht.
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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 25 Aug 2026 16:27 #185656

Dienstag, 28. Juli, Tag 3

Daniel lässt sich für denSport heute entschuldigen- seine Nacht war ein wenig arg kurz. Ich trete mich selber in den Hintern und gehe erneut brav ein Stündchen bzw für 6 Meilen aufs Band. Es ist anstrengend, also so ganz topfit bin ich heute auch nicht. Aber nicht krank oder so. Dazu gucke ich aus aktuellem Anlass „Mrs Doubtfire“, werden wir doch in Bälde das Musical dazu schauen und da frische ich die Erinnerungen lieber nochmal auf, um mehr als die Grundhandlung zu verstehen.



Daniel hat inzwischen schon wieder einen Halbtagesplan ausbaldowert: tatsächlich hat er eine Ecke gefunden, in der wir noch NICHT waren- die werden nämlich so langsam knapp.

Als erstes fährt uns ein Herr mit dem schönen Namen Orlando auf etwas verschlungenen, aber interessanten Pfaden zu Winnie und Ethel´s Downtown Diner.



Das überzeugt mit Wohnzimmer-Ambiente und einer netten Servicekraft.





Anfangs ist sie zwar leicht im Stress und es dauert alles etwas, aber das holt sie wieder auf indem sie uns ab Halbzeit gefühlt alle zwei Minuten am Tisch besucht.

Aus irgend einem Grund möchte ich (noch) nicht die Kardiologenplatte (die letzte Nacht war irgendwie nicht ganz optimal) sondern arbeite mich durch Chefsalat mit etwas Toast. Daniel tauscht bei seinem Egg Benedict die Beilagenpommes ebenfalls gegen Salat aus- so grün und gesund hat unser Frühstückstisch hier noch selten ausgesehen!



Etwas maßgeschneiderte Literatur gibt es auch noch dazu.



Der obligatorische Anruf zuhause: alles gut, aber Besuch hatte Dad heute keinen. Naja, solange Langeweile für einen Tag sein schlimmstes Problem ist…

Von hier aus führt uns der Weg zum letzten Station Casino, das uns noch auf unserer Liste fehlt: dem Boulder Station. Das ändern wir jetzt!



Von außen schaut es aus wie eine Mischung aus Arendelle und dem Disneyland Hotel in Paris. Sehr verspielt, aber irgendwie niedlich, falls der Ausdruck für eine doch recht große Anlage angebracht ist.





Von innen merkt man, dass es nicht das neueste seiner Art ist, aber wir finden es charmant.



Mein üblicher Rundgang zieht sich in die Länge, das Resort ist ziemlich verwinkelt und man kann sich gut darin verlaufen.





Das Casino ist riesig und bietet alles was das Zockerherz begehrt, auch für Kleingeldspieler wie mich.



Ich finde den Pool, der allerdings sehr mickrig ist. Unter den Augen der Security möchte ich ihn aber nicht fotografieren. Des weiteren gibt es Kino und Kinderbespaßung, und der Foodcourt ist mit Abstand der optisch modernste Teil. Ein Buffet gibt es allerdings nicht mehr, und auch die typische Oyster Bar finde ich hier nicht.

Faszinierend: mehr als 30 Büffelautomaten in einer Reihe- sozusagen eine gewaltige Herde!



Netter Pennyslot: ich bekomme sogar zweimal den „Fang -den -Brautstrauß“- Bonus mit vielen Spins und Multipliern- allerdings kommt trotzdem nicht viel dabei raus.



Daniel läd mich zu einer Runde altmodischem Live-Keno ein. Sehr entspannend, allerdings sollte man nicht zu müde sein, dann sind die tiefen Sessel echt gefährlich… Wir gewinnen absolut nichts, bekommen aber einen Drink.



Die Sportsbar wird ein weiterer Anlaufpunkt. Das Sportsbook ist ziemlich groß, allerdings wirkt es etwas dunkel, denn an der Wand sind mehrere relativ kleine Bildschirme mit viel Platz dazwischen angebracht- also nicht so ganz auf dem Stand der Mitbewerber.

Daniel wettet bei einem Pferderennen mit, und setzt auf ein Hottehü mit dem schönen Namen Peanut Butter Cup, ist dann aber bei genauerem Zusehen einigermaßen erschüttert wie auf der Zielgeraden auf die Tiere eingedroschen wird. Das wird er nicht noch einmal unterstützen.

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Noir der Herzen- 24. Juli bis 8. August 2026 Gestern 16:27 #185657

Nachdem wir hier durchaus einige Zeit verbracht haben nehmen wir noch das wohlbekannte Sam´s Town mit, weil es quasi am Wege liegt.





Das Atrium nötigt uns immer wieder Bewunderung ab, so künstlich es auch ist und wie hoch die Stromrechnung für die angenehme Temperatur dort auch sein mag.







Es ist einfach schön, durch den Park zu wandeln, und der Souvenirshop ist auch immer einen Blick wert.





Auch hier hat es eine Sportsbar. Die dortige Herrin der Drinks kommt aus Polen und ist erstmal schnell, lässt sich nach der ersten Runde dann aber nicht mehr wirklich blicken- schade, ich hätte mich gerne noch durch einen weiteren der bunten Frozen Drinks gekostet. Vielleicht war sie einfach erschüttert, weil ich das Mangozeug einfach pur und ohne einen Alkohol genommen habe. So was macht man auch einfach nicht.

So ohne Nachschub vergeht uns bald die Lust und wir gondeln irgendwann wieder Richtung Heimat. Ich mag es, mich durch die Gegend fahren zu lassen- ein paar Fotos von unterwegs.



Die Werbung ist nicht schlecht, aber wie man so hört, muss man hier nicht unbedingt rein:









Zuhause gibt es vor dem Zimmer noch einen Stop an unserer eigenen Sportsbar.



So wertvoll wie ein kleines Steak- bei der Menge Oliven ganz bestimmt!!



Da wir dort doch relativ häufig aufschlagen kennt man inzwischen das Personal dort vom Sehen, und zumindest Daniel muss nicht mehr viel sagen. Er bekommt sein Bier unaufgefordert.

Da er unterwegs Christina in ihrem Büro erspäht hat macht er dort einen weiteren Besuch und liefert seine Mitbringsel ab. Im Anschluss trifft er sich mit einem gewissen Ernesto, den er aus einer Twittergruppe kennt. Ich gehe derweil aufs Zimmer und mache zunächst ausgedehnt Siesta, treffe gegen später allerdings die beiden Herren wieder an besagter Bar. Als sich Ernesto höflich erhebt um mich zu begrüßen bin ich beeindruckt: der Mann ist ein Schrank! Ein großer! Aber auch ein netter. Die Jungs reden über Gott und die Welt und an gemeinsamen Schnittmengen scheint es nicht zu mangeln.

Es ist etwa halb neun, als man sich vorläufig verabschiedet. Daniel möchte noch etwas „arbeiten“, da es bei MGM heute irgendwelche Extrapunkte zu erspielen gibt. Allerdings sollte er dazu heute noch etwas auf die Fläche. Wir wandern zu diesem Zweck ins Aria, wo sich Daniel auch noch eine Slice Pizza schnappt. Für richtiges Abendessen fehlen uns sowohl Lust als auch Hunger.

Pennyslots sind nun im Aria äußerst dünn gesät. Nach einem kleinen Stopp an der hinteren Bar verbringe ich einige Zeit bei den Moolah-Kühen. Meinen Zwanziger werde ich dort zwar letztendlich los, aber es dauert immerhin eine Weile.

Danach begebe ich mich in die Lobby und warte in dem sommerlichen Glashaus gemeinsam mit ein paar gelangweilten Minderjährigen auf Daniel. Von dort aus ziehen wir wieder ins Cosmo zurück, und ich gehe wieder aufs Zimmer. Irgendwie ist heute Abend mit mir nicht wirklich viel los, aber Ausruhen ist ja auch Teil des Urlaubs.

Daniel kommt relativ zeitnah hinterher. Ich muss mal fragen, ob er die besagten Extrapunkte überhaupt noch mitgenommen hat.

Fazit: erste Tagehälfte sehr intensiv, letzte eher ruhig. Aber jeder kam auf seine Kosten.

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