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THEMA: Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14

Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 18 Okt 2023 14:29 #181292

Prolog

Nachdem ich letztes Jahr alleine die Tische an der WSOP unsicher gemacht habe, war ursprünglich mal angedacht, dieses Jahr wieder mit ein, zwei Poker begeisterten Kumpels in Vegas aufzuschlagen. Aber erstens kommt es anders und zweiten, ihr wisst schon. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und die Planungen für 2024 sind bereits am laufen.

Das heisst aber noch lange nicht, dass dieses Jahr reisetechnisch nichts zu bieten hatte. Da unser Ausflug zum Malta Poker Festival im letzten Herbst unter die Kategorie „ausser Spesen, nix gewesen“ fiel und wir naturgemäss einen gewissen Ehrgeiz in uns haben, wollten es die Jungs und ich im Mai nochmals wissen. Unser Teilnahme am Mainevent brachte zwar auch keine besseren Ergebnisse, aber immerhin konnte ich beim 250€ Sideevent einen zweiten Platz für ein Preisgeld von knapp 3000€ verbuchen. :)

Im Sommer ging es dann mit meiner Liebsten zuerst ins Fränkische an eine Hochzeit, inkl. einem verlängertem Wochenende mit einigen befreundeten Pärchen. Und weil Hochzeiten so etwas Schönes sind und es dort nur selten an reichhaltigen alkhoholischen Getränken mangelt, haben wir uns sogleich zur nächsten aufgemacht. Via Frankfurt ging es weiter nach Helsinki, um dem schönsten Tag im Leben der Cousine meiner Freundin beizuwohnen. Im Anschluss haben wir uns noch eine erholsame Woche in einem Blockhaus am See gegönd, bevor es uns nach zwei Wochen zurück in die Schweiz zog.

Vor ein paar Wochen habe ich dann noch einen geschäftlichen Abstecher in die Region der Great Lakes gemacht und mir dabei einen kleinen Lebenstraum erfüllt. Als langjähriger Fan der Green Bay Packers war es schon immer ein Wunsch von mir, mein Lieblingsfootballteam einmal live erleben zu können. Und im September war es dann soweit. Ich war beim Season Opener der Cheeseheads dabei. Und nicht gegen irgendeinen Gegner, sondern im Soldier Field gegen den ältesten und wohl verhasstesten Rivalen, die Chicago Bears. Dass die Packers den Bären in der zweiten Halbzeit so richtig das Fell über die Ohren gezogen haben, war meiner sonst schon euphorischen Stimmung natürlich noch weiter zuträglich. :P

Aber nun zum Kern der Sache. Denn ein ganz grosses Highlight steht in Kürze noch an. Eine 15-tägige Westküstenrundreise mit meiner Liebsten. Meine Freundin kann zwar meine Begeisterung für Vegas nicht annährend teilen, doch weil sie nicht nur die Liebste, sondern auch die Beste ist, hat sie einem 3-tägigen Abstecher in „meine zweite Heimat“ ohne Murren zugestimmt. Somit wird mein 14. Besuch in Vegas zum ersten Mal den Rahmen eines Pärchenurlaubs erhalten. Kann ja auch ganz interessant werden. ;)

Bevor es diesen Freitag losgeht, möchte ich es aber nicht unterlassen, der geneigten Leserschaft (sorry lieber Pädagoge für allfällige Plagiatsverletzungen) einen kurzen Abriss über unsere Reiseroute zu geben.

Los geht's wie gesagt diesen Freitag, 20. Oktober mit einem Direktflug von Zürich nach Los Angeles. Dank fleissig gesammelter Meilen dürfen wir es uns beide in der Swiss Business Class gemütlich machen. Ursprünglich war geplant, dass wir die ersten beiden Nächte in LA bleiben und unter anderem das Spiel der Rams gegen die Steelers besuchen und einen Abstecher zu den Universal Studios machen. Die Tickets für dieses Spiel hatte ich schon gekauft und sogar ein Inlandflug nach Vegas war bereits gebucht. Je länger wir aber darüber nachdachten, umso mehr kamen wir zu dem Schluss, dass wir diese Tage an einem anderen Ort besser nutzten könnten. Und so haben wir dann kurzerhand entschieden, unsere Reisepläne zu überarbeiten und LA lediglich für die Immigration zu nutzen. Die Football-Tickets konnte über das gleiche Portal wieder verkaufen, bei welchem ich sie ein paar Wochen zuvor erworben hatte. Da ich wie oben erwähnt in Sachen Football dieses Jahr schon auf meine Kosten gekommen bin, viel mir dies auch nicht sonderlich schwer. Allerdings hat mich die Tatache doch erstaunt, dass ich die Tickets zwar mittels Kreditkarte kaufen konnte, eine Vergütung aber nur über einen Barcheck möglich war. Also bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Cash Checkes der Bank of America im Wert von gut 400$. Dieser wurde mir noch ganz altmodisch per Post zugesandt. In gewissen Dingen sind die USA, so sehr mir dieses Land auch gefällt, doch ziemlich rückständig. Sei’s drum, ich bin dann gespannt, ob und wie das Einlösen vor Ort funktioniert. :whistle:

Nun denn, ich schweife schon wieder ab. Nachdem wir hoffentlich gut erholt in LAX gelandet sind, geht’s per Mietauto direkt weiter nach San Diego, genauer gesagt Pacific Beach. Dort werden wir drei Nächte in einem Air BnB verbringen. Im Anschluss bringt uns Southwest mittels Inlandflug ins gelobte Land.

Die ersten beiden Nächte (davon eine gecompt) sind wir im Paris. Für die dritte Nacht wechseln wir kurz die Strassenseite, um es uns im Caesars Palace gemütlich zu machen. Eine weitere Nacht im Paris oder in einem anderen Hotel der CR-Gruppe wäre zwar deutlich günstiger gewesen, doch wollte ich die Möglichkeit nicht verstreichen lassen, meinem Schatz mein Lieblingshotel zu präsentieren. B)

Ich muss euch ja nicht sagen, dass etwas mehr als drei Tage in Las Vegas eine viel, viel, viel, ... viel zu kurze Zeit sind, um auch nur annährend alles Sehenswerte erleben zu können. Also muss sich Reiseführer Bender auf ein paar wesentliche Punkte beschränken. Welche das sein werden, weiss ich selber noch nicht so genau, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass Wodka-Ginger darin eine gewisse Rolle spielen wird. ;)

Ein zweites Mal besteigen wir dann ein lila-farbenes Flugzeug, welches uns nach Reno/Tahoe bringt. Reno werden wir uns sicherlich auch kurz anschauen, allerdings geht es noch am selben Tag per Mietauto weiter nach Stateline/Tahoe, wo wir zwei Nächte im Harveys (wiederum eine davon gecompt) verbringen werden. Je nachdem welchem Wetter-App man Glauben schenken will, könnten wir dort tatsächlich ein paar Schneeflocken zu Gesicht bekommen. :ohmy:

Der Mietwagen wird noch ein paar weitere Tagen in unserem Besitz bleiben und mittels desselben fahren wir dann die gut 3 Stunden nach Napa. Meine Wenigkeit ist in diesem Forum schon des Öfteren, und dies alles andere als zu unrecht, mit dem oben erwähnten Drink in Verbindung gebracht worden, doch ist Bender auch ein ausgeprochner Liebhaber von guten Kalifornischen Weissweinen, eine Vorliebe die von seiner Freundin in jeder Hinsicht geteilt wird. Daher hatte ein Abstecher in die Weinregion des Napa Valleys für uns beide von Anfang an sehr hohe Priorität. Besonders freuen wir uns in diesem Zusammenhang auf den Napa Wine Train, ein Erlebnis von welchem ich sicherlich gerne ausführlich berichten werde.

Insgesamt drei Nächte sind im Napa Valley geplant und auch gebucht. Zum Schluss unserer Reise geht es dann noch für vier Nächte nach San Francisco. Eine Stadt welche mich bei meinen vergangenen beiden Besuchen (2005 & 2016) sehr positiv in ihren Bann gezogen hat.

Da Swiss Zürich auch mit San Francisco direkt verbindet, bleibt uns ein Umsteigen auf der Rückreise ebenfalls erspart. Allerdings haben unsere Meilen nicht ausgereicht, um auch diese Strecke auf Business upgraden zu können. Eine kurzfristige Umbuchung in die Premium Eco behalten wir als Alternative mal im Hinterkopf.

Drei von 15 Nächten, oder 20% sind wohl etwas dürftig um diesen Reisebericht spezifisch Las Vegas zuordnen zu können. Nichtsdestotrotz freue ich mich nicht nur sehr auf die Reise per se, sondern auch darauf unsere Erlebnisse der nächsten gut zwei Wochen mit euch teilen zu können. Wie in der Vergangenheit bei mir üblich, wird es kein Live-Bericht, sondern eine retrospektive Erzählung nach unserer Rückkehr. Ich wünsche euch schon jetzt viel Spass beim Lesen und wünsche euch allen, dass eure nächste Vegas Reise nicht zu lange auf sich warten lässt. B)

An dieser Stelle auch ein ganz grosses Dankeschön und noch grösseres Kompliment an Romi, Doro und dem Pädagogen für ihre fantastischen Reiseberichte, welche mein „Heimweh“ deutlich gelindert haben. Auch auf den Bericht von prinzplauze bin natürlich sehr gespannt. :woohoo:

More to come...
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 18 Okt 2023 18:38 #181294

Näää, oder?

Da verpassen wir uns knapp...ich fliege am 24 (Dienstag) wieder heim.

Schade, da hätte man einen Wodka Ginger kippen können :)
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 19 Okt 2023 06:38 #181297

Pädagoge78 schrieb: Näää, oder?

Da verpassen wir uns knapp...ich fliege am 24 (Dienstag) wieder heim.

Schade, da hätte man einen Wodka Ginger kippen können :)


Da muss ich dich leider entäuschen lieber Pädagoge... du wirst wohl nicht drumrum kommen, die Stadt für mindestens für einen Tag mit uns zu teilen ;)

Wir kommen am Montag gegen 3pm in Vegas an... Wodka-Ginger oder GiTo am Montag Abend würde also auf jeden Fall drin liegen B)
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Letzte Änderung: von Bender84.

Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 19 Okt 2023 12:22 #181300

Deal ! :)

Will auf jeden Fall des Monday Night Game sehen (meine Niners spielen), ansonsten für alle Schandtaten zu haben! :)

Wünsche aber erstmal einen guten Flug!!
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 13 Nov 2023 09:58 #181510

Tag 1 – Freitag, 20.10.2023

Mein Wecker klingelt um 7.30 Uhr und siehe da, meine Freundin ist bereits auf den Beinen. Dies ist insofern erwähnenswert, als ich in ca. 95% der Fälle der erste von uns beiden bin, der sich aus dem Bett wagt. :laugh:

Anyway... heute geht‘s endlich los. Das monatelange Warten hat ein Ende und unser lang herbeigesehnter Urlaub kann starten. Während Larissa im Badzimmer zugange ist, lass ich es gemütlich angehen und gönne mir auf dem Balkon zuerst einmal eine Zigarette. Um halb Zehn ewarten wir meine „Schwiegereltern-in-Spe“, welche uns freundlicherweise zum Flughafen fahren werden. Doch bereits um viertel vor Neun klingelt Larissa’s Handy und ihre Eltern melden, dass sie schon auf unserem Besucherparkplatz stehen. Da ich noch nicht mal geduscht habe und immer noch so aussehe, als sei ich erst vor 3 Minuten aus dem Bett gefallen, bitten wir sie noch eine kurze Runde im Quartier zu drehen, bis der Hausherr sich zumindest Hosen und ein T-Shirt übergezogen hat. :blink:

Eine halbe Stunde später bin ich dann einigermassen vorzeigbar und wir sind nun gerne bereit unsere Türen für den freudig erwarteten Taxiservice zu öffnen.

Die 45-minütige Fahrt zum Flughafen ist ereignislos und das Verkehrsaufkommen ziemlich überschaubar. Beim Check-In 1 der Swiss herscht bereits reger Betrieb und auch bei der Business Class Line müssen wir uns eine Viertelstunde gedulden, bis wir unser Gepäck loswerden können. Anschliessend gibt es für uns vier noch ein kleines Frühstück, bevor sich Larissa’s Eltern mit den besten Urlaubswünschen herzlich von uns verabschieden.

Für uns hingegen steht das üblich Prozedere mit Security Check, Duty-Free und dem bei meiner Freundin zur Tradition gewordenem Einkauf von Luxemburgerli bei Sprüngli an. Etwas Leckeres zu Naschen hat noch auf keinem Langstreckenflug geschadet. Nach der Passkontrolle geht es mit der Skymetro zu den E-Gates, von wo in ZRH alle nicht-Schengen Flüge abzuheben pflegen.

Da wir immer noch genügend Zeit haben, wollen wir noch einen Abstecher in die Aspire Lounge machen, welche ich Dank Priorty Pass in der Vergangenheit auch bei nicht Business-Flügen besuchen durfte. Die nette Dame am Empfang weisst uns aber darauf hin, dass wir besser in die Swiss-Lounge gehen sollten, da diese gemütlicher sei und über das viel breitere kulinarische Angebot verfüge. Diesem Tipp kommen wir selbstverständlich nach und ein paar Minuten später sitzen wir mit Weisswein und einem ersten kleinen Mittagessen in der Lounge. B)

Bevor wir endgültig boarden, muss ich meinen Nikotinhaushalt noch auf Vordermann bringen, während meine Liebste beim Gate auf mich wartet.

Kurz vor dem Start können wir uns ein Lachen nicht verkneifen, also sich Captain Spitznagel und sein First Officier Eichler bei den Passieren vorstellen. So etwas kann man sich doch gar nicht ausdenken. Der Flug lässt (fast) keine Wünsche offen. Mehr als genug Platz um sich der ganzen Länge nach auszustrecken und ein paar Stunden schlafen zu können, ein umfangreiches Board-Entertainment, welches ich mit dem Anschauen von drei Filmen zu nutzen weiss und auch die alkholischen Getränke werden in regelmässigen Abständen serviert. ;)

Lediglich mit der Essenauswahl bin ich nicht so ganz glücklich. Drei der vier angebotenen Hauptgänge enthalten Pilze. Ich muss an dieser Stelle anfügen, dass ich mich für Pilze etwa so stark erwärmen kann, wie die militante Veganerin für ein herzhaftes Texas-BBQ. Die vierte Option, welche ohne Pilze daherkommen würde, ist leider bereits vergriffen. Als Alternative wird mir die Pasta aus der Eco angeboten, natürlich schön drappiert auf einem Teller. Bevor ich mir das Essen einverleibe betrachte ich es genau und sehe ein paar dunkelbraune Stückchen, welchen ich nicht so ganz trauen mag. Larissa betätigt sich als Vorkosterin und tatsächlich, auch dieses Gericht ist von Parasiten befallen. So kommt es schliesslich, dass meine Freundin sich über mein Essen hermacht, während sie mir freundlicherweise ihre vegetarische Option, welche sie im Voraus bei der Airline bestellt hat und welche glücklicherweise frei von jeglichen Pilzen ist, zur Verfügung stellt.

Nach knapp 12 Stunden landen wir um 17.30 Uhr Ortszeit in Los Angeles. Die Schlange bei der Immigration ist beeindruckend lang, doch sind genügend Schalter offen, so dass wir in weniger als einer Stunde durch sind. Mittels Shuttlebus geht’s vom Terminal zum Rental-Car Pick-Up von Budget. Der Mid-Size-SUV, den wir für die nächsten drei Tage unser Eigen nennen, schlug mit knapp 200$ zu buche. Die Mietwagenpreise haben sich also in den letzten Monaten wieder deutlich dem Vor-Corona-Niveau angenähert.

Die Fahrt von LA nach San Diego verläuft unspektakulär. Insbesondere im Stadtgebiet können wir des Öfteren die Car Pool Lane nutzen, was ein effizientes Vorankommen ermöglicht. Nach ca. 90 Minuten Fahrt verlassen wir den Highway für einen Moment um bei Trader Joe’s ein paar Lebensmittel einzukaufen, damit wir bei der Ankunft in San Diego und auch am nächsten Morgen nicht auf dem Trockenen sitzen.

Nach gut zweieinhalb Stunden kommen wir um 21.45 Uhr gut, aber mittlerweile doch etwas müde an unserem Ziel an. Die ersten drei Nächte unserer Reise verbringen wir in einem kleinen Air-BnB in einem netten Wohnquartier in Pacific Beach. Lediglich 10 Fussminuten vom Strand entfernt. Die Parkplatzsuche gestaltet sich etwas schwierig, doch werden wir letztlich in einer Seitenstrasse fündig. Das Häuschen ist klein, aber gemütlich, ohne Luxus, aber mit allem was man braucht. Ein kleines Wohnzimmer, eine Küche mit riesigem Kühlschrank und dem typisch amerikanischen Gasherd und ein bequemes Bett laden zum Verweilen ein. Lediglich das Badezimmer ist für zwei Personen doch eine gewisse Herausforderung.

Um 11 werden die Lichter geschlöscht und wir schlafen zufrieden und mit grosser Vorfreude auf die nächsten Tage ein. :)
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 13 Nov 2023 18:22 #181516

Wie schön, dass ich nicht der einzige bin, der EIGENTLICH zu alt ist, um sich über Captain Spitznagel und First Officer Eichler zu beömmeln, es dann aber trotzdem tut.... ;) ;) ;)
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 08 Dez 2023 13:17 #181652

Tag 2 – Samstag, 21.10.2023

Die Frage war nicht ob, sondern wie intensiv der Jetlag ausfallen würde. Als ich aufwache und festelle, dass es draussen noch dunkle Nacht und ein Blick auf die Uhr mir verrät, dass es vier Uhr in der Früh ist, habe ich meine Antwort. Auch wenn ich bereits weiss, dass es chancenlos sein wird nochmals etwas Schlaf zu finden, bleibe ich vorderhand noch liegen. 20 Minuten später gebe ich entnervt auf und um halb Fünf gehts ab nach draussen. Mein Versuch meine Freundin dabei nicht aufzwecken schlägt ebenfalls fehl, aber immerhin weiss sie jetzt, dass ich zu einem frühmogentlichen Spaziergang aufgebrochen bin. :S

Ich setzte meine Kopfhörer auf und nehme den kürzesten Weg in Richtig Strandpromenade. Abgsehen von ein paar Obdachlosen begegne ich zu dieser frühen Stunde niemanden. Umso erstaunter bin ich, als da plötzlich ein kleiner Hase vor mir auftaucht. Und ich spreche jetzt nicht von Romy’s Gatten, über dessen Anweisenheit ich mich natürlich sehr gefreut hätte, sondern über einen echten Hasen mit vier Pfoten und langen Ohren. Um es vorweg zu nehmen, dies sollte nicht die einzige unerwartete tierische Begegnung in diesem Urlaub bleiben. :)

Abgsehen davon verlaufen die nächsten zwei Stunden ziemlich ereignislos. Ich umrunde das Quartier mehrmals und schaue mir einige der Orte an, welche mir von meinem letzten Besuch von vor sieben Jahren noch in Erinnerung geblieben sind. Um kurz nach Sechs komme ich an einem 7-Eleven vorbei und denke mir ein kleines Bierchen könnte jetzt nicht schaden. Allerdings werde ich vom Verkäufer darauf hingewiesen, dass alkholische Getränke erst ab 7am verkauft werden dürfen. So muss ich mich mit einer Pepsi zufrieden geben. :dry:

Eine knappe Stunde später sitze ich im IHOP bei einem gesunden und ausgewogenen Frühstück und representiere mit meiner Anwesenheit genau 50% aller Gäste. Frisch gestärkt mache ich auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. 3.5 Stunden kreuz und quer ohne konkretes Ziel durch Pacific Beach zu schlendern, sind dann doch genug.

Als ich im kleinen Häuschen ankomme, ist meine Freundin mittlerweile auch auf den Beinen und während sie sich ihrerseits ein Frühstück einverleibt, können wir zusammen die heutigen Tagesaktivitäten planen.

Um ca. 9.30 machen wir uns auf den Weg und da ich offensichtlich doch noch nicht genügend Bewegung hatte, nehme ich meine Begleitung mit auf eine kleine Fussgängertour durch die Nachbarschaft. Bei dieser Gelegenheit kann ich auch gleich meinen Bar-Check bei einer lokalen Filiale der Bank of America einlösen. Funktioniert tadellos und erhöht meine Bargeldreserven um 400$, was gerade im Hinblick auf Las Vegas nicht ganz unwichtig ist. B)

Nachdem wir unser Auto geholt haben, geht es nun Richtung Downtown San Diego. Wir überqueren die Corona-Bridge und geniessen das herrliche Wetter und die tolle Aussicht von der gleichnamigen Halbinsel auf die Skyline der Stadt. Stärkung holen wir in Form eines kleines Aperitifs bestehend aus Weisswein und Meeresfrüchte-Leckereien.

Abgerundet wird der Ausflug mittels Stöbern in den zahlreichen kleinen Souverinläden und Boutiquen und mit einer kurzen Fahrt zum Pier auf der anderen Seite der Peninsula, um einen schönen Blick auf den offenen Ozean zu erhaschen.

Nächster Programmpunkt ist das Gaslamp Quarter, wo wir das Parkhaus des Horton Plaza ansteuern. In der Vergangenheit habe ich jeweils gerne ein, zwei Stunden in dieser Mall verbracht. Doch tue ich mich dieses Mal schwer den Weg vom Parking zur Shopping Area zu finden. Kein Wunder, als wir draussen auf der Strasse stehen, stellen wir Fest, dass die Länden verschwunden sind und wir ins mitten in einer gewaltigen Baustelle befinden. Offensichtlich musste die Mall Gewerbe- und Wohntürmen weichen, welche mit ihrer zentralen Lage in der Innenstadt finanziell wohl lukrativer sein dürften.

Na gut, dann gönnen wir uns doch zuerst ein weiteres Glas Wein, bevor wir uns dieses historische Quartier im Herzen Kaliforniens zweitgrösster Stadt zu Gemüte führen.

Während den nächsten Stunden schlendern wir gemütlich durch das Gaslamp, betreiben etwas Schaufenstershopping ohne etwas zu kaufen und geniessen das sonnige Wetter. Um kurz nach vier fahren wir zurück in unsere Unterkunft um eine kleine Siesta einzulegen.

Kaum in unserem Häschen angekommen, übermannt mich schlagartig die Müdigkeit. Meine Freundin rät mir zwar dagegen anzukämpfen, doch der Jetlag ist einfach stärker. Zu allem Überfluss kommt wie angeworfen noch Übelkeit hinzu und mir bleibt nichts anderes übrig, als die WC-Schüssel anzuschreien. Die lange Reise und wohl auch etwas das fortgeschrittene Alter fordern ihren Tribut. :blink:

Ursprünglich wollten wir heute Abend noch auswärts essen gehen und uns im Anschluss noch den einen oder anderen Drink gönnen. Doch dafür bin nun gar nicht in der Stimmung. Immerhin schafft es Larissa mich soweit zu bringen, dass ich einwillige sie noch ins Dinner zu begleiten, obwohl der Gedanke an Essen meinen Magen gleich wieder zum Rebellieren bringt.

Doch die frische Abendluft tut gut und als wir im Ale House ankommen, schaffe ich es immerhin einen kleinen Salat zu essen, während sich meine Freundin einen Vegi-Burger schmecken lässt. Etwas entäuscht bin ich schon, denn sind mir du Burger in dieser Location von meinem letzten Besuch noch in sehr guter Erinnerung. Aber ich bin schon froh, dass sich der Salat und die Cola die ich mir dazu bestelle, nicht gleich wieder den Weg die Speiseröhre hinauf suchen.

Wir beschliessen dann Abend mit einem letzten kurzen Spargang und legen uns um 10 völlig KO is Bett.
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 15 Dez 2023 21:43 #181665

Ach herrje... so eine doofe Übelkeit im Urlaub braucht ja echt keiner.

San Diego mag ich auch immer wieder gern..

LG Romy
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.. nach Vegas ist vor Vegas

Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 05 Jan 2024 15:15 #181717

Tag 3 – Sonntag, 22.10.2023

Der Jetlag ist noch nicht ganz verschwunden, als ich um 7 Uhr aufwache, aber es wird schon deutlich besser. Auch mein Magen scheint sich von den gestrigen Strapazen erholt zu haben, so dass ich bereits wieder Lust auf eine Zigarette habe. Ich gehe vor die Haustür um eine zu rauchen und nutze auch gleich die Gelegenheit mit einem guten Kumpel zu telefonieren und ihn etwas neidisch zu machen, dass wir gerade in einer seiner Lieblingsstädte unterwegs sind. :laugh:

45 Minuten später ist auch meine Freundin auf den Beinen und nach einer weiteren Stunde verlassen wir unser Häuschen auf der Suche nach einem hoffentlich leckeren Frühstück. Die Wahl fällt auf einen Laden mit dem vielversprechenden Namen Breakfast Republic, der uns schon gestern beim Vorbeilaufen aufgefallen ist. Das Essen ist ganz ok, nichts Weltbewegendes und leider gibt es keine Milkshakes. Alles in allem hätte ich doch etwas mehr erwartet, aber als ausreichende Kalorienzufuhr reicht es allemal.

Nachdem wir die 10 Minuten zurück zu unserer Unterkunft gelaufen sind, nehmen wir den Mietwagen und fahren wiederum in Richtung Downtown. Unser erster Stopp ist der Balboa Park. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, allerdings habe ich zu Anfang etwas Mühe mit der Orientierung und so dauert es eine Weile, bis wir einen der Eingänge zum Park gefunden haben.

Nachdem wir uns etwas die Füsse vertreten haben, beschliessen wir eine der Ausstellungen zu besuchen. Im Balboa Park gibt es mehrere Mueseen, welche sich verschiedenen Themen widmen und sich alle paar Monate neue Schwerpunkte setzen. Wir entscheiden uns für das „Musuem of Us“, welches sich in verschiedenen Formen mit der menschlichen Entwicklung, der Psyche und auch mit deren Abgründe beschäftigt. Das Muesum besteht aus zwei separaten Gebäuden. Im kleineren erfährt man in einer etwas morbiden Ausstellung alles zum Thema Kannibalismus, während sich in der Hauptaustellung alles um „Race“ und um die Frage dreht, ob wir wirklich so verschieden sind.

Letzlich verbringen dort zwei sehr lehrreiche Stunden und sind durchaus zufrieden mit uns, dass wir auch noch etwas kulturelles unternommen haben, dass nichts mit Weinkultur zu tun hat. Wir schauen uns noch den Rest des Parks an und machen uns dann zurück zu unserem Auto. Dort beraten wir kurz wie es heute weitergehen soll. Letztlich entscheiden wir für eine Shopping-Tour und so fahren wir südwärts der mexikanischen Grenze entgegen, wo uns das Las Americas Premium Outlet erwartet.

Bevor der Einkaufs-Marathon beginnen kann, brauchen wir eine Stärkung welche wir in Form von Burgern finden. Wie sich bald zeigen sollte, war es bitter nötig, die Energiespeicher wieder aufzuladen. Habe ich doch ganz vergessen, wie lange man sich in diesen Outlet-Centern mit Kleidern, Schuhen und Accessoires beschäftigen kann, insbesondere wenn man in weiblicher Begleitung unterwegs ist. ;)

Vier oder fünf Stunden später, so genau kann ich das gar nicht mehr sagen, bin ich mit meiner Energie und auch etwas mit meinem Nerven am Ende. Zwar war ich bezüglich neuer Klamotten druchaus erfolgreich, aber die speziellen Nike-Sneaker, welche sich meine Neffe zu seinem Geburtstag wünscht, konnte ich trotz Besuchen in mehreren Schuhgeschäften nicht finden. :dry:

Auf dem Rückweg möchte meine Freundin noch in ein spezielles Lebensmittelgeschäft. Solche Läden haben für sie etwa den gleichen Reiz wie ein Candy-Store für kleine Naschkatzen. Ich für meinen Teil bleibe solange im Wagen und vertreibe mir die Zeit mit NFL-Podcasts.

Eigentlich hätten wir uns auch für heute die Option offen lassen wollen, uns abends in einer Bar noch ein paar Drinks zu genehmigen. Aber wiederum merken wir schnell, dass wir beide keine alllzugrosse Lust haben, die Nacht zum Tag zu machen. Larissa ist aber so nett und lässt sich darauf ein, dass wir nochmals ins Ale House gehen, damit ich den dortigen Burger, in dessen Erinnerung ich nach all den Jahren immer noch schwelge, doch noch bekomme. :)

Auf unsere Bitte einen Platz auf der Terrasse zu bekommen, wird freundlicherweise eingegangen und auch wenn es leicht windet, geniessen wir die Aussicht zum Strand und erfreuen uns eines wohlverdienten Cocktails. Der Burger ist lecker, doch waren meine Erwartungen auf Grund der Erfahrung von vor sieben Jahren wohl etwas zu gross. Immerhin kann ich mit Fug und Recht sagen, dass dies der beste Burger war, denn ich heute verspeist habe. ;)

Auf dem Nachhauseweg machen wir noch einen kurzen Stopp bei CWS um unsere Wasser- und Snackvorräte wieder aufzustocken. Um 22.45 geht unser dritter und letzter Abend in San Diego zu Ende. Morgen geht es endlich nach Vegas. :woohoo:
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 06 Jan 2024 07:58 #181718

Sind schon gespannt auf Vegas
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 07 Jan 2024 15:05 #181721

Wie immer sehr unterhaltsam geschrieben. Merci
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 30 Jan 2024 15:07 #181882

Tag 4 – Montag, 23.10.2023

Heute weckt mich meine innere Uhr um sechs und voller Freude stehe ich sogleich auf, schliesslich ist heute nicht irgendein Tag, sondern einer an dem ich mein geliebtes Vegas wieder sehe. Die 90 Minunten bis sich meine Freundin auch aus dem Bett wagt, verbringe ich grösstenteils am Handy bzw. mit einem Hörbuch.

Nach weiteren 1,5 Stunden ist alles aufgeräumt, gepackt und im Auto verstaut. Bevor wir den GMC am Flughafen zurückbringen, machen wir noch einen kleinen Abstecher nach La Jolla. In einem netten kleinen Kaffee holen wir uns ein Heissgetränk und machen es uns mit ein paar mitgebrachten Snacks an der Strandpromenade auf einer Parkbank gemütlich und geniessen den wunderschönen Weitblick über den Pazifik. B)

Mit den letzten schönen Eindrücken aus San Diego im Gepäck gehts nach einem kurzen Tankstopp zum Flughafen. Das Auto ist schnell abgegeben, die Gepäckaufgabe bei Southwest in Windeseile erledigt und der Flug dauert kaum länger als mein üblicher Arbeitsweg. Positiv hervorzuheben ist, dass beim Flugpreis von 60$ pro person zwei Aufgabegepäckstücke zu je 50 Pfund pro Person inklusive waren.

Nach der Landung am Harry Reid müssen wir uns etwas in Geduld üben, bis unser Gepäck geliefert wird. Die Airline, die Flughafenbetreiber oder wer auch immer dafür zuständig ist, können sich nicht so recht für ein Gepäckband entscheiden und so wechselt die angegebene Nummer mehrmals hin und her. Davon lasse ich mir meine gute Laune aber natürlich nicht verderben und mir scheint, dass auch bei Larissa langsam aber sicher etwas Vorfreude aufkommt. :)

Ein gute Stunde nach der Landung haben wir dann endlich all unsere Sieben Sachen beisammen und lassen uns von einem Taxi ins Paris chauffieren. Die zwei Übernachtungen belasten die Reisekasse mit etwas mehr als 200$. Wir hätten auch die Möglichkeit auf Comp-Nächte gehabt, aber hatte ich kein grosse Lust aufs Linq oder Harrah’s. Immerhin bleibt mir das Bezahlen der Resort Fee nach wie vor erspart.

Das Einchecken erledigen wir beim Diamond Schalter, so dass wir uns den teilweise etwas mühsamen Prozess mit den Self-Check-In-Automaten ersparen können. Leider bekommen wir zur Begrüssung weder ein Wasser greicht noch kann oder will man uns ein Complementary Upgrade offerieren. Aber was soll’s. Unser Zimmer ist absolut ok und wir für diese zwei Nächte mehr als ausreichend. Viel Zeit wollen wir darin sowieso nicht verbringen. :laugh:

Nachdem ich mich kurz beim Pädagogen gemeldet habe, um unsere Verabredung zum Football Schauen zu bestätigen, geht’s für meine Liebste und mich raus auf den Strip. Wir machen einen kurzen Boxenstopp im CVS, um unsere Vorräte an Snacks wieder etwas ufzustocken und gönenn uns anschliessend bei Panda Express eine kleine Stärkung. Für mich ist es kein USA-Urlaub, wenn ich nicht mindestens einmal Bejing Beef oder Orange Chicken in Kombination mit Honey Walnut Shrimps geschmaust habe. ;)

Zur Verdauung machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Forum Shops, zum Caesars und wieder zurück zum Paris, wo ich mich für den Moment von meiner Freundin verabschiede. Für mich steht heute eine Premiere an: Zum ersten Mal setzte ich einen Fuss in Ellis Island, dessen Name und Existenz mir bislang nur durch diesem Forum bekannt waren. :blush:

Der Pädagoge hat mir mitgeteilt, dass er an einem weissen 49ers Shirt von George Kittle zu erkennen ist. So dauert es nicht lange bis ich ihn an der Bar entdecke, während das Spiel seines Lieblingsteams gegen die Purple Incarnation of Satan bereits in vollem Gange ist. Als grosser Packers Fan hoffe ich natürlich auf eine Niederlage des Teams dessen Trikots aussehen als wären sie aus Tinky-Winky’s Fell genäht.

Die Begrüssung ist herzlich, auch wenn das Spiel leider nicht ganz nach unserem Geschmack verläuft. Umso besser sind dafür die Drinks und auch die Preise sind für Vegas-Verhältnisse mehr als anständig. Trank der Pädagoge zu Beginn noch ein Bierchen, braucht es keine grossen Überredungskünste um ihn auf den Geschmack von Wodka-Ginger zu bringen. B)

Wir unterhalten uns angeregt über das Spiel und natürlich über unser beider Vorlieben für Vegas. Der rasche Alkoholnachschub tröstet immerhin ein wenig über den unbefriedigenden Ausgang des Spiels hinweg. Die Niners müssen eine unerwartete Niederlage einstecken. Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass sich unsere beiden Teams fast genau drei Monate später in der Divisional Round bei einem Spiel gegenüberstehen werden, dass erst im allerletzten Drive entschieden werden wird.

Nachdem Spiel ist ja bekanntlich vor dem Spiel und so ist die Zeit gekommen unser hart verdientes Geld unter die Leute zu bringen. Die Spieltische sind gut besucht, aber nach einem weiteren Drink an der Bar werden zwei Plätze beim Black Jack frei, welche wir uns sofort unter den Nagel reissen.

Die nächsten gut zwei Stunden sind einfach nur klasse. Einerseits ist die Stimmung am Tisch hervorragend, alle haben Spass, der Getränkenachschub ist einwandfrei, der Pegel steigt kontinuierlich und als Kirsche auf der Torte habe ich einen tollen Lauf, so dass sich ich meinen Einsatz von 200$ mehr als verdoppeln kann.

Aber wie heisst es doch so unschön: All good things must come to an end. Und ein regelmässiger Blick auf mein Handy sagt mir, dass sich Larissa langsam etwas einsam fühlt. Der Pädgoge ist noch so nett mich ins Paris zu begleiten. Leider ist es für ihn bereits der letzter Abend, so dass wir vorerst keine Möglichkeit haben, diese tolle Session zu wiederholen. An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an Dich lieber Pädagoge, der Abend war einfach genial. Über eine Wiederholung würde ich mich sehr freuen. B)

Unglücklicherweise verläuft der Rest des Abends nicht mehr ganz so positiv. Mit der Laune meiner Freundin steht es nicht zum Besten bestellt und ein besoffener Bender ist kein diplomatischer Bender. Und so wird aus einer Mücke ein Elefant, bis Larissa beschliesst ins Bett zu gehen. Darauf habe ich nun aber überhaupt keine Lust und mache ich mich lieber auf ins Linq um bei einem letzten Drink noch etwas Videopoker zu spielen. 100$ später ist dann aber auch für mich genug für heute.

Tagesbilanz:
- Black Jack +215$
- Video Poker -100$
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 14 Feb 2024 18:36 #181996

Lieber Bender,


kann mich nur anschließen : eine Wiederholung sollte man definitiv auf die Agenda setzen.

Muss aber auch gestehen.....der Wodka Ginger ging runter wie ein dickes Kind auf der Wippe. B) :evil: ... auch das ruft nach WIederholung!
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 29 Feb 2024 13:45 #182070

Tag 5 – Dienstag, 24.10.2023

Heute möchte ich meiner Freundin gerne den südlichen Teil des Strips zeigen. Da sie aber, wie fast immer, länger im Bett liegen bleibt als ich, nutze ich die Zeit um ein bischen zu zocken. Im Paris Casino schlendere ich zunächst auf der Suche nach einem Videopoker Automaten meiner Wahl umher, bleibe dann aber beim Video Blackjack hängen. Mit meinem Huni gehts mal auf, mal ab und als Larissa eine Stunde später ihren Auftritt hat, zeigt die Credit Anzeige wieder 100$. Eine Stunde gratis gespielt zu haben, ist kein schlechter Start in den Tag. B)

Als ich das Geld in meinem Handy-Wallet verstaue, muss ich feststellen, dass eine meiner beiden Kreditkarten verschwunden ist. Da ich gestern allerdings ausschliesslich meine AMEX genutzt habe und es die VISA ist, welche durch Abwesenheit glänzt, muss sie mir im Suff wohl aus der Handy-Hülle gerutscht sein. Nun ja, finden werde ich sie sowieso nicht mehr. Also kurz in der App die Karte gesperrt und das Thema ad acta gelegt. :whistle:

Den gemeinsamen Teil des Tages möchten wir mit einem Frühstück beginnen und so machen wir uns auf um in einem meiner Lieblings-Breakfast-Dinners, dem Planet Hollywood Café besagte Mahlzeit einzunehmen. Für mich gibt es Chicken & Waffles und dazu einen Strawberry Milkshake. Was meiner Freundin kredenz wurde, ist mir entfallen, es dürfte aber irgendetwas mit Avocado gewesen sein. Aus meiner Sicht nichts woran es sich zu erinnern lohnt.

Nach diesem leckeren, doch wie so oft in den Staaten sehr üppingen Mahl durchqueren wir das PH Casino mit der Absicht das Resort am südwestlichen Ausgang zu verlassen. Doch ein paar Meter von diesem entfernt erblicke ich einen Lock-it-Link Automaten, der mein Interesse weckt. Dieses Spiel wurde mir einst vom User Boostgen in Bregenz näher gebracht. Leider ergattern wir nicht ein einziges Bonus-Spiel und so ist der Huni in kürzester Zeit auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Nun beginnt aber die eigentliche Hotel-Tour. Wir starten im MGM, dessen schiere Grösse auf mich immer wieder beindruckend wirkt, obwohl mir das Casino und das allgemeine Ambiente nach wie vor nicht sonderlich gefallen. Nach Überqueren der Strasse geht es weiter im Excalibur. Hier nehmen wir die Monorail und fahren bis zum Mandalay Bay. Nach dem wir uns auch hier umgeschaut haben ohne zu spielen, nehmen wir den Indoor Walkway welcher das goldene Resort mit dem Luxor verbindet.

Wir überlegen uns kurz, ob wir uns allenfalls die Titanic Austellung zu Gemüte führen wollen und lassen uns vom freundlichen Personal entsprechend informieren, entscheiden uns dann aber dagegen. Wir brauchen eine Pause und nicht zuletzt etwas zu trinken. Wir nehmen die Rolltreppe nach unten und setzen uns an eine Bar, wo wir uns Wasser und je ein Glas Chardonney bestellen. Und wenn wir schon mal hier sind, können wir auch gleich ein paar Scheine in einem der Videopoker Maschinen stecken. 30$ Verlust und je ein zweites Gläschen Wein später sind die Batterien wieder aufgeladen. :)

Nun möchte meine Freundin gerne das Las Vegas Sign sehen. Ich habe damit keine Probleme, sage ihr aber, dass für die typischen Touri-Fotos unter Umständen mit einer längeren Wartezeit gerechnet werden muss. Wir beschliessen auf gut Glück ein Taxi zu nehmen und sollte die Schlange vor dem Schild zu lange sein, einfach ein paar Fotos aus der Distanz zu machen. So kommt es dann letzlich auch und wir lassen das Aussteigen komplett sein und lassen und stattdessen zum New York New York chauffieren.

Auch wenn ich grundsätzlich ein treuer Caesars Kunde bin und das NYNY zur Konkurrenz gehört, gefällt mir dessen Casino seit jeher sehr gut. Auch die kleinen Gassen mit ihren Bistros und Shops sind meines Erachtens toll in Szene gesetzt. Larissa gefällt es hier ebenfalls sehr gut und so haben wir auch keine Eile beim Schlendern und Entdecken. Ein kürzest Aufenthalt beim übergrossen Lucky-7-Spin verbessert die Tagesbilanz um 10$. B)

Weiter gehts über die Crystal Shops zum Aria und von dort mit dem Aria Express zum Bellagio. Die Dekoration mit herbstlichem Thema ist wie immer in diesem Resort sehr gelungen und lädt zum Verweilen ein. Ich erzähle dabei meiner Freundin und dies wohl nicht zum ersten Mal, dass es ich die Tatsache sehr amüsant finde, dass das Hotel Bellagio mehr Zimmer hat (ca. 3‘933) als die Lombardische Gemeinde am Comersee Einwohner zählt (ca. 3‘577).

Nachdem wir uns im Bellagio sattgesehen haben, machen wir uns auf den Weg ins Caesars. Da wir nun schon einige Stunden unterwegs sind und seit dem Frühstück nichts mehr gegessen haben, ist es höchste Zeit für eine Zwischenverpflegung. Da kommt uns der Foodcourt im Forum Casino gerade recht. Wir setzen uns hin und lassen uns ein je zwei Stück Pizza munden.

Frisch gestärkt gehts rüber zur Link Promenade mit anschliessendem Besuch im gleichnamigen Hotel. Hier treffen wir einen meiner Lieblingsslots, den Big50. Dank ein paar Bonusspielen sind wir zwischenzeitlich sogar etwas im Plus, verlassen den Automaton und das Casino aber letztlich mit 10$ in den Miesen.

Nun ist es aber an der Zeit meine Liebste in die Geheimnisse des Videopokers einzuweihen. Dafür suchen wir nach dam passenden Angebot und werden im Harrahs fündig. Zwei Ultimate-X Automaten warten darauf von uns bespasst zu werden. Larissa scheint schnell Gefallen an diesem Spiel zu finden und auch die Tatsache, dass der Getränke Service, wie zumeist im Harrahs, ausgezeichnet funktionert, treibt das Spasslevel schnell nach oben. Während meine Freundin sich ausgiebig dem Konsum von Bloody Marys widmet, bleibe ich meinen Wodka-Gingers treu. So vergehen die nächsten gut 90 Minunten in Windeseile und schlagen sogar noch mit einem Gewinn von 100$ zu Buche. :P

Um Viertel vor Sieben sind wir schliesslich zurück im Zimmer um eine kleine Siesta einzulegen und und das Abendprogramm zu planen. Dabei fällt uns auf, dass eine der Anzeigen am Festnetztelefon blinkt. Larissa nimmt den Hörer ab, drückt die entsprechende Taste und wird von einer Voice Mail darüber informiert, dass meine Kreditkarte gefunden und abgegeben wurde und beim Lost&Found abgeholt werden kann. Immer wieder schön zu sehen, dass auch noch solch ehrliche Mitmenschen gibt.

Nach dem die Batterien wieder eingermassen aufgeladen sind, geht es zum Abendessen ins Restaurant Trevi in den Forumshops wo ich einmal mehr meine geliebten Wodka-Ravioli serviert bekomme.

Selbstverständlich ist es mir ein persönliches Anliegen, dass meine Freundin bei ihrem ersten Vegas-Besuch auch die spezielle Stimmung der Fremont-Street kennenlernt. Und so lassen wir uns vom Caesars zum Circa chauffieren. Leider müsen wir uns vom Taxi-Fahrer während der gesamten Fahrt Schimpftiraden auf Joe Biden und Lobgesänge auf den orangen Statisten aus Kevin allein in New York anhören. Wer micht kennt der weiss, dass ich es in den USA tunlichst vermeide, mich an politischen Diskussionen zu beteiligen. :whistle:

An der Fremont angekommen schauen wir uns zuerst das Circa etwas genauer an, bevor wir uns draussen an der Bar zwei Drinks holen. Damit bewaffnet schlendern wir die Strasse hinunter und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Zwischendurch machen wir eine kurze Pause um dem einen oder anderen Song einer Live-Band zu lauschen bevor wir unseren Weg bis zum Container-Park fortsetzten. Meine Freundin möchte auch noch einen Blick in altehrwürdigen Casinos in dieser Gegend werfen und so landen wir u.a. im El Cortez. Leider sind hier kaum Spieltische geöffnet und so machen wir uns unverrichteter Dinge wieder von Danen.

Da ich aber heute noch grosse Lust auf ein Table Game verspüre, schlage ich einen Abstecher ins Golden Nugget vor. Hier erwartet uns das genaue Gegenteil. Die meisten Tische sind offen, aber der Schuppen platzt aus allen Nähten und freie Plätze sind kaum zu finden. Wir stellen uns geduldig hinter die Tische und ich hoffe, dass ich bald zum Zuge komme. Glücklicherweise wird nach 10min ein Platz beim 3-Card-Poker frei und ich lasse mich selbstredend nicht zweimal bitten. Der Getränkenachschub funktioniert, allerdings wird die Spielfreude von der unglaublich langsamen Dealerin doch deutlich getrübt. Wenn jede Hand mehrere Minuten dauert und sie in jeder Runde mehrere Male die möglichen Gewinne und Auszahlungen mehrfach nachrechnen muss, dann kommt halt kaum Stimmung auf. Mit 200$ Verlust verlasse ich entnervt das Spiel und wir beschliessen uns auf den Rückweg zu machen.

Um kurz nach halb Eins geht ein anstrengender aber sehr schöner Tag zu Ende.

Tagesbilanz:
- Video Blackjack +/-0$
- Diverse Slots -120$
- Video Poker +70$
- 3-Card-Poker: -200$
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 01 Mär 2024 10:21 #182074

Immer wieder eine Freude von dir zu lesen. Unterm Strich hat es dir schon gefallen. Oderrr
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Mal was Neues – Pärchenurlaub im Westen – Vegas V14 Heute 14:38 #182084

Tag 6 – Mittwoch, 25.10.2023

Nachdem wir gestern den südlichen Teil des Strips erkundigt haben, ist heute der Norden an der Reihe. Doch da Larissa wie immer etwas mehr Nachtruhe benötigt als meine Wenigkeit, verbringe ich die ersten Stunden für mich alleine. Um 7.30 Uhr stehe ich auf, bringe meine Gesichtsbehaarung in Form und verlasse das Zimmer in Richtung Casino.

Bevor ich meinem Spieltrieb frönen kann, hole ich mir beim Lost&Fond meine verlorene und wiedergefunden Kreditkarte. Das Prozedere ist unkompliziert und aus Dankbarkeit für den reibungslosen Service lasse ich ein Trinkgeld von 20$ springen. Nun aber ran an die Automaten. :P

Da ich bereits gestern im Paris bezüglich Videopoker nicht fündig geworden bin, versuche ich es heute gar nicht erst, sondern mache mich direkt rüber ins Link, wo es noch Ultimate X für 5ct im Angebot hat. Bei Max-Bet (was bei diesem Spiel der einzig sinnvolle Einsatz ist, da man ansonsten keine Gewinnmultiplikatoren bekommt) kostet ein Spin mit fünf Händen $1.50. Da bekommt man mit einem Huni doch etwas Spielzeit geboten.

Der Getränkeservice glänzt wie so oft zu Tagesbeginn nur durch Abwesenheit. Vom Glück verfolgt bin ich auch nicht gerade, doch immerhin habe ich eine nette Unterhaltung mit einem Einheimischen der den Nachbarsautomaten bespasst. Er gibt mit ein paar interessante Tipps bezüglich Spielstrategie, doch auch diese können das Ruder nicht herumreissen und mein Huni verabschiedet sich kurze Zeit später zur Gänze. :S

Zurück im Zimmer packen wir unsere Sachen und checken um halb Elf aus. Für die dritte und leider auch schon letzte Nacht in Vegas möchte ich meiner Freundin noch mein Lieblingshotel, namentlich das Caesars Palace etwas näher bringen. Natürlich kostet hier eine Nacht deutlich mehr als im Paris, aber meine Liebste ist mir dieses zusätzliche Investment natürlich wert. Also überqueren wir die Strasse mit unseren Koffern und sind um 11 beim Diamond Check-In. Zu meiner grossen und natürlich positiven Überraschung ist auch bereits ein Zimmer für uns frei. Wir bekommen ein geräumiges Palace Premium Studio, dass über zwei separate Badezimmer verfügt, welche in der Mitte durch eine riesige Dusche verbunden sind. Hier würde ich mich definitiv auch länger als eine Nacht heimisch fühlen.

Bevor wir uns auf den zweiten Teil unserer Hotel-Tour begeben, wollen wir für den Abend noch eine Restaurant-Reservation tätigen. Schliesslich sollen auch die 100$ Celebration Dinner adäquat genutzt werden. Wir verlassen das Caesars und gehen rüber zu Gordon Ramsay’s Hell’s Kitchen, wo die entsprechende Buchung gleich vergenommen wird.

Da der Gedanke ans Essen bei uns beiden den Appetit anregt und wir diesbezüglich heute noch keine grossen Stricke zerrissen haben, gilt es der Nahrungsaufnahme höchste Priorität zu widmen. Ein erster Versuch bei Denny’s schlägt mangels Geduld fehl. Die Wartezeit beträgt gemäss Auskunft ca. 40 Minuten und dafür ist das Essen hier dann doch zu durchschnittlich. Also setzten wir unseren Weg fort und flanieren mit leerem Magen durch die Venezianischen Gassen und die Grand Canal Shops.

Als wir schliesslich im Palazzo ankommen, ist meine Laune auf Grund des zunehmenden Hungers deutlich gesunken. Doch als gute Partnerin weiss Larissa was zu tun ist und schleppt mich kompromisslos ins nächste verfügbare Lokal, namentlich das Grand Lux Café. Die Speisekarte bietet eine vielfältige Auswahl, was mir die Entscheidung nicht unbedingt leichter macht. Aber ein leckerer Cocktail hilft die Unentschlossenheit zu überbrücken. Letzlich bestelle ich mir ein Crispy Chicken Sandwich ohne zu ahnen, als wie vortrefflich sich meine Wahl herausstellen sollte.

Meine Freundin ist es sicherlich mittlerweile Leid dies immer wieder zu hören, doch bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass dies schlichtweg das beste Chicken Sandwich war, dass ich in meinem mittlerweile 40 Jahren auf Gottes grüner Erde serviert bekommen habe. Was es genau dazu macht, kann ich nicht einmal sagen, aber ich bin mir sicher, dass dieses Sandwich ab sofort fester Bestandteil meiner Vegas-Routine werden wird. Selbstredend hat sich meine Laune in Windeseile wieder gebessert und voller Elan freue ich mich nun auf den Rest des Tages. Danke Schatz, mit diesem Imbiss hast du absolut ins Schwarze getroffen. B)

Weiter geht’s im Wynn, dass meiner Liebsten sehr gut zu gefallen scheint. Da sie heute bezüglich Zocken etwas zurückhaltender ist, lasse ich einen Huni springen und wir setzten uns wie gestern im Harrahs zusammen an zwei Ultimate X Automaten und lassen uns dazu Wodka-Ginger bzw. Bloody Marys schmecken. Leider ist der Output nicht der gleiche wie am Vortag und auch die zweiten beiden Hunis aus meiner Tasche finden ihren Weg nicht dahin zurück. Ein paar Drinks und 400$ Verlust später brechen wir unsere Zelte ab.

Wir überqueren die Brücke vom Wynn zur Fashion Show Mall um zu schauen, ob sich noch das eine oder andere nette Mitbringsel finden lässt. Meine Freundin interessiert sich mehr für kosmatische Produkte, während ich im Raiders-Shop fündig werde, wo ich einen Body für meine kleine Patentochter erstehe. :)

Über die Forum Shops gehts zurück in unser Hotel. Doch unerwartet packt meine Freundin doch noch das Shopping-Fieber und so erreichen wir unser Zimmer mit ein paar neuen weissen Sneakers von ELO, sowie ein paar kleinere Sachen von Vuori. In diesem Laden wollte Larissa vor allem aus heimatlicher Verbundenheit, weiss sie als halbe Finnin natürlich, dass der Name dieses Labels in ihrer zweiten Muttersprache Berg bedeutet. Die Kleider hier sind alles andere als günstig, machen aber einen qualitativ sehr guten Eindruck und so kann ich es auch nicht lassen, mir einen Hoody mit Reisverschluss aus dünnem, atmungsaktivem Stoff zu kaufen.

Im Zimmer angekommen gönnen wir unseren strapazierten Füssen etwas Erholung bevor wir uns für das Abendprogramm in Schale werfen.

Dieses startet wie erwähnt im Hell’s Kitchen. Das Ambiente gefällt und wir bekommen einen schönen Tisch direkt am Fenster mit Blick auf den nächtlichen Strip. Der Service lässt nichts zu wünschen übrig und auch der Californische Chardonney ist vorzüglich. Allerdings bin ich vom Essen doch etwas entäuscht. Mein Steak ist nicht schlecht, aber für den Preis von 70$ hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet. Ich werde das Gefühl nicht ganz los, dass man hier vor allem auch für den Namen an der Tür mitbezahlt. Immerhin scheint es meiner hübschen Begleitung sehr gut schmecken.

Zum Abschluss unseres letzten Vegas-Abends haben wir uns für einen Besuch in der Ghost Bar entschieden. Zu diesem Zweck nehmen wir den kurzen Fussweg zum Taxi-Stand des Caesars, wo wir sogleich ein entsprechendes Fahrzeug zugewiesen bekommen. Bereits kurz nach Beginn der Fahrt sage ich zu meiner Freundin, dass mir die Route etwas suspekt vorkommt. Dass der Fahrer nicht den Weg über den Strip, sondern in Richtung Caesars Parkhaus einschlägt scheint noch Sinn zu machen, wieso er dann aber rechts und nicht links zur Flamingo Road abbingt entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. :dry:

Als er immer weiter in die meines Erachtens falsche Richtung fährt, werde ich langsam etwas ungeduldig. Es scheint als sind wir einem Long-Hauler auf den Leim gegangen. Erst als wir schon fast auf der Höhe des Wynn sind, macht er doch noch Anstalten die Richtung zu ändern. Das waren jetzt locker 10-15 Minunten unnötiger Weg. Aber es kommt noch schlimmer. Als wir nach grossem Umweg endlich vor dem Palms ankommen, will meine Freundin die überteuerte Taxifahrt in bar bezahlen. Davon will der Fahrer aber nichts wissen und gibt ihr das Geld in äusserst unfreundlichem Ton zurück. Sie soll gefälligst mit Karte bezahlen. Larissa lässt sich davon aber nicht beeindrucken, macht die Beifahrer Türe auf und legt das Geld auf den Sitz. Wiederum beschwert sich der Fahrer lauthals in schlechtem Englisch. Wir lassen uns aber auf keine weitere Diskussion ein, machen die Türe zu und gehen Richtung Casino-Eingang. Nun fängt dieses A-Loch auch noch mit einer Fluchtirade an und wirft uns vor, wir hätten die Fahrt nicht bezahlt. Immerhin schaffen wir es beide ruhig zu bleiben, obwohl die Situation äusserst unangenehm ist. Wortlost ziehen wir von dannen und verschwinden im innern des Palms. :angry:

Keine Ahnung was dieser Jerk von uns wollte, aber die Tatsache, dass er mit uns eine ungewollte Stadtrundfahrt gemacht hat und anschliessend unbedingt eine Bezahlung mit Karte wollte, lässt uns vermuten, dass er wohl irgendeine Art von Credit Card Scamming im Schilde führte. Aber letztlich wollen wir uns von dieser unerfreulichen Episode nicht unseren Abend verderben lassen.

Kurz bevor die Ghostbar ihre Türen öffnet, stellen wir uns die Schlange. Viele Leute, zumeist gut angezogen und in gelöster Stimmung warten bereits auf den Einlass. Oben angekommen stelle ich mit Zufriedenheit fest, dass ich meiner Freundin nicht zu viel versprochen habe. Der Ausblick über die in Lichter getauchte Stadt ist atemberaubend und der perfekte Abschluss für diesen leider ach so kurzen Abstecher nach Las Vegas. Larissa geniesst es in vollen Zügen und auch bin ganz und gar von der Aussicht eingenommen. :woohoo:

Wir lassen die Atmosphäre auf uns wirken, gönnen uns ein paar weitere leckere Drinks und führen die eine oder andere nette Unterhaltung mit anderen Gästen. Nach gut Zwei Stunden zieht dann aber ein kühler Wind auf und viele der Besucher gehen in den Innenbereich der Bar. Wir genehmigen uns noch eine letzte Runde und machen uns dann zufrieden und ohne Umweg oder Diskussionen über die Zahlungsmodalitäten zurück ins Caesars.

Bevor wir allerdings schlafen gehen, möchte ich noch eine letzte Runde spielen. An einem 3-Card-Poker-Tisch werde ich fündig. Aber bei einem Mindeseinsatz von 15$ pro Hand (plus entsprechendem Einsatz für die Bonus Spiele) sind meine 2 Hunis schneller weg als ich trinken kann. Aber dass soll dem Erlebtem dieses Tages keinen Abbruch tun und so geht es zufrieden und leicht angeschwippst um kurz vor Eins zu Bett.

Tagesbilanz:
- Video Poker -500$
- 3-Card-Poker: -200$
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