Restaurant in Las Vegas


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THEMA: Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!!

Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 02 Jul 2019 20:20 #176505

Noch eine kleine Ergänzung zum Goldstatus bei Hilton.
Wer den haben möchte, bekommt ihn ganz einfach durch Beantragung der Hilton (Visa) Kreditkarte bei der DKB

www.dkb.de/privatkunden/hilton-honors/
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 03 Jul 2019 03:30 #176506

Montag, 1. Juli

Der Montag ist relativ flott erzählt, denn es wird der mit Abstand faulste Tag bisher. Daniel pennt bis mittags, da bin ich irgendwann schon vom Sport wieder zurück. Und auch das Frühstück gibt es heute quasi im Bett, beziehungsweise auf dem Balkon. Zu diesem Zweck ziehe ich heute los um einzukaufen. Mein Gatte hätte am liebsten was Schönes von Eggslut, aber als ich da vorbei komme reicht die Schlange von hier bis da, und darauf habe ich echt keinen Bock und schicke ein Beweisfoto nach oben in die Suite. 

Aber wozu gibt es denn den Mäckes quasi gleich gegenüber? Mit zwei Eier/Bacon/Käse/Buiscits plus zwei Hashbrownpatties pus Apfeltaschen ist das Überleben gesichert. Nicht gerade das ausgewogenste Frühstück, aber he, ich hab Sport gemacht und dementsprechen Kohldampf! (erwähnte ich schon, wie stolz ich darauf bin, das Training hier so konsequent durchzuziehen? Ach, das erwähnte ich tatsächlich schon? So was...)

Wir bleiben faul , fauler, noch fauler! Und das, obwohl die Zeit hier immer kostbarer wird, aber das gehört eben auch zum Urlaub: Ausruhen! Und in dieser Suite kann man das eben großartig! (Und das Berichtschreiben braucht so ganz nebenbei ja auch seine Zeit!)

Als wir endlich in die Puschen kommen ist es schon fast 17 Uhr. Der Uber des Tages bringt uns ins Rio. Dort angekommen entert Daniel den Caesars Rewards  Counter und holt für seinen Diamond Status Gratiskarten für die Show "Wow!" und einen 2für1 Voucher für den Highroller. Ja, mit Open Bar... das kann ja heiter werden...

Im Nachhinein stellen wir fest, dass er Wow! versehentlich für den 4. Juli gebucht hat. Allerdings die Frühvorstellung um 19 Uhr. Vielleicht schaffen wir es ja, vor den Feuerwerken wieder zurück zu sein, denn die wollten wir eigentlich vom Balkon aus genießen.

Im Rio zocken wir nicht lange, wir ziehen um ins Goldcoast, mit einem kurzen Blick auf das Palms gegenüber, das mit seiner Wahnsinns Videowand neue Maßstäbe setzt.





Im Goldcoast ist es nett, und die Cocktailmädels sind es auch. Ruckizucki bin ich bei zwei Cocktails, und den dritten will sie mir schon unaufgefordert in die Hand drücken, aber das muss ich leider ablehnen, denn ich merke die ersten zwei schon ganz ordentlich. Offensichtlich hab ich das Frühstück schon verdaut, und außerdem haben wir gleich einen Termin fürs Dinner, den ich gerne nicht völlig beschickert erleben würde. Also vernünftige Entscheidung.

Wir lassen uns zum Gift Shop an der Ecke Sahara fahren, und verbringen da die restliche Zeit bis 20 Uhr.  



Da gibt es immer was zu sehen! Wollte ich nicht schon immer meiner Katze ein paar Leckerli der besonderen Art mitbringen??



Aber unser Elvis schafft den bekifften Blick meistens auch ohne Hilfsmittel ganz gut. Aber erstaunlich ist es schon- was es nicht alles zu kaufen gibt!

Nur wenige Schritte weiter liegt das Golden Steer, wo wir für 20 Uhr eine Reservierung haben. Dieses Steakhaus wurde uns wärmstens empfohlen, soll es doch nicht nur eine ausgezeichnete Küche haben sondern auch altmodisch-klassisch daher kommen, und kein Geringerer als Frank Sinatra soll dort regelmäßig Stammgast gewesen sein.



Von außen lässt sich wie so oft nicht wirklich erahnen, was sich drinnen verbirgt.



Innen ist es in der Tat wunderschön, aber auch sehr dunkel, Fotografieren wird schwierig. Jede Menge Kellner eilen umher, es ist gut zu tun, und alle Nase lang wird irgendwo etwas am Tisch zubereitet, flambiert, oder mit Wunderkerzen abgefackelt.



Wie ist dort nun unser Erlebnis? Leider etwas durchwachsen. Zwar liegt das nur an einigen Kleinigkeiten, aber die summieren sich eben: 
erstens: beim Anmelden will uns der Kellner erstmal an die Bar schicken, weil kein Tisch frei ist, und dann lässt er uns erstmal stehen. Ok, ich weiß, eine Reservierung ist keine Garantie auf sofortiges Seating, aber das ging alles so kurz und knapp, dass wir erstmal gar nicht sicher waren, ob er richtig verstanden hatte, dass wir eine Reservierung hatten.

Dann durften wir uns  doch setzen. Leider aber in keine der wunderbaren halbrunden Bänke, sondern an einen kleinen Tisch in der Mitte, wo ständig ein enorm hohes Kellneraufkommen war. Das war Pech, auch das kann man sich nicht aussuchen. Das schlimmste aber war, dass wir direkt unter der Klimaanlage saßen. Daniel hatte zwar eine ordentliche lange Hose an, aber nur ein kurzärmliges Shirt. Ich konnte mich mit einer Jacke aus der Handtasche retten, aber Daniel war es irgendwann so kalt, dass er richtig anfing zu zittern! (Beim Rausgehen merkten wir dann, dass es wenige Meter weiter viel wärmer war- zu spät!)

Das Essen an sich war gut, aber wir hielten es so knapp wie möglich. Wir haben uns einfach nicht gut aufgehoben gefühlt. Auch wenn der am Tisch zubereitete Caesar Salat was wirklich besonderes war (so viel Öl kommt da rein? Anchovis? Tabasco?).



Ich meine, auf die Idee muss man erst mal kommen: den Salat am Tisch zu mischen. Nur Schnickschnack oder doch eine gute Show? Der Fairness halber muss aber gesagt werden, der Salat war wirklich extrem gut!



Auf Nachtisch haben wir verzichtet, und beim Trinken blieben wir diesmal beim Eiswasser. Irgendwie hatten wir keinen Bock, hier mehr Geld auszugeben als nötig. Eigentlich sehr schade, denn wir hatten uns wirklich auf dieses Restaurant gefreut. Aber das wird nicht wiederholt. Schade. Pech gehabt.

Auf dem Rückweg kehren wir noch kurz im SLS ein, das bald wieder Sahara heißen wird.



Das Casino wirkt irgendwie noch kleiner, als ich es in Erinnerung habe, und die Slots taugen nicht viel. Eigentlich war der Plan, von hier aus mit der Monorail in den Süden zu fahren und dann wieder Richtung Norden/Mitte zu wandern. 
Aber, leider, ich bin trotz des faulen Tages schon wieder müde. Ein Jammer. KOnsequenterweise geht es per Lyft zurück ins Hotel. Vielleicht hilft ein Nickerchen?

Nein, mir ist heute nicht mehr zu helfen! Ich möchte aus dem bequemen Bett nicht mehr raus. Noch ein wenig Fernsehrieseln, und das war es für mich. Die nächsten 12 Stunden werde ich im Bett verbringen! 
Daniel zieht natürlich noch los, aber sehr weit kommt er auch nicht.

Ein extrem schlaffer Tag, aber auch das muss einfach mal sein, oder?

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 03 Jul 2019 18:19 #176512

Du hast Urlaub, da darfst Du so faul sein wie Du willst. :) :silly: :)
Wow hat mir sehr gut gefallen. Viel Spaß!

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 04 Jul 2019 01:24 #176514

Dienstag, 2. Juli

Nach zwölf Stunden im Bett bin ich bereit für einen neuen Tag der etwas früher beginnen darf als erst am späten Nachmittag.
Nach Kaffee und Sport können wir heute schon gegen 13 Uhr aufbrechen.

Daniel verrät mir auch heute nicht, wohin es geht, und diese kleinen Überraschungen machen mir Spaß. Leider verplappert sich der Fahrer sofort "You´re going to the Suncoast, right?" Naja, ist ja eigentlich richtig, dass er sich das nochmal bestätigen lässt, denn Summerlin liegt ja nicht gerade um die Ecke.
Unterwegs erzählt uns der nette Fahrer seine Geschichte: er heißt Dani und kommt ursprünglich aus Bagdad, wo er es als Katholik (am Rückspiegel hängt der Rosenkranz!) wohl nicht gerade leicht hatte. Jetzt ist er mit der kompletten Family seit ein paar Jahren in Amerika, hat bei Null angefangen und ist jetzt gerade dabei sich ein Haus zu kaufen.
Schon wieder ein amerikanischer Bilderbuchtraum!

Ein halbes Stündchen brauch wir bis zum Suncoast. Leider schaffe ich es nicht, ein gutes Bild von außen zu machen, aber hübsch ist es hier! Und drinnen gibt es den letzten überlebenden Dupars, nachdem sein Gegenstück in der Fremont Street vor ein paar Jahren geschlossen wurde.
Es wird ja auch Zeit für ein Frühstück!



Wir haben einen schönen Platz, quasi die Sitzbank, die wir gestern nicht bekommen haben, und einen sehr lieben Kellner.








Die Karte ist umfangreich, und wir haben die Qual der Wahl. Ich liebäugle mal wieder mit Pfannkuchen, die sind hier saugut, aber die kleinste Einheit - zwei Stück- ist eigentlich als Beilage schon zu viel.
Mein Kompromiss: Eier Benedikt und dazu eine einzelne Zimtschnecke für den Sweet Tooth. Die kann ja nicht so groß sein. Denke ich.
Irrtum...



Großer!!! Irrtum!



Ja, ich habe ein bisschen Angst...



Also, es gefällt uns hier sehr gut und wir fühlen uns wohl!
(Und, ja, ich habe sie nieder gemacht!! Jawohl!)

Danach wird natürlich gezockt, und ich verbinde das ja immer gerne mit einem Rundgang, schließlich waren wir noch nie hier. Ich schaue ein Weilchen zu, wie den Gästen im Showroom Line Dance beigebracht wird. Ansonsten, nettes Casino!





Daniel findet es hier auch nett, denn er gewinnt zum ersten Mal. Also, so richtig!



Bester Laune lassen wir uns weiter fahren, ins Red Rock.



Auch dort waren wir noch nie. Wieder haben wir einen lustigen Fahrer, Sam. Als er hört, dass wir schon seit zehn Jahren her kommen, drückt er uns gleich mal sein Kärtchen in die Hand: er verkauft Häuser!

Im Red Rock gehe ich auf Entdeckugstour und Daniel an die Slots. Die Anlage ist zum Verlaufen riesig, aber wirklich wunderschön!!





Es ist echt alles da, was man braucht. der Hotelturm wirkt gemessen am Rest eher überschaubar, vielleicht sind hier wirklich eher Tagesgäste? Kino, Bowling, Kinderbespaßung, Pool, Foodcourt mit dem staatlich vorgeschriebenen Starbucks- es gibt alles, und viel zu fotografieren!













Gegen 18 Uhr lassen wir uns zurück fahren, vorbei an der Ausfahrt Ludwigsburg....



Kurze Siesta zuhause. Ich verzichte zugunsten des Reiseberichts auf die Badewanne, und Daniel stellt fest, dass er seinen letzten Voucher über 100 Dollar aus dem Red Rock nicht eingecasht hat- GNAMPF!!

Gegen 21 Uhr stehen wir beim Mom Ami auf der Matte und bekommen schon nach etwa 10 Minuten einen Tisch auf der Terasse. Leider im hintersten Eck, aber das hat auch Vorteile, denn wir haben unsere Ruhe und es ist windgeschützt. Der zweite 20-Dollar-Gutschein für die Newsletteranmeldung geht über den Tisch. Da Daniel sich nicht zwischen Zwiebelsuppe und Steak entscheiden kann/will bestellen wir einfach jeweils eine Portion und dazu einen Salat, und verteilen das dann untereinander.

Nächster Stopp Linq. Wir laufen zum Riesenrad, schaffen wir heute vielleicht noch die Open Bar? Aber die Schlange schreckt uns ab, verschieben wir das Ganze doch auf, naja, unbestimmte Zeiten...

Schöne Schilder im Linq:









Im Harrahs hat Bay-z Dienst, aber an den Tischen, was gut für sie aber schlecht für uns ist. Einen Drink bringt sie uns trotzdem, und sie stellt uns eine befreundete Kollegin vor. Ich lasse alles an Hanuta da, was ich noch in der Handtasche habe, denn Bay-z verrät mir, dass sie die noch lieber mag als pure Schokolade.

Die Mai Tais im Harrahs haben es in sich, zwei davon und ich bin echt froh, dass wir heute kein Riesenrad mehr machen! Der nächste Drink im Flamingo nebenan wird eine Cola- seeehr vernünftig. Daniel singt inzwischen wieder das Bierhaus-Lied.

Wir beschließen den Abend im Cromwell. Noch einmal melkt Daniel den Büffel, und zwar nicht zu knapp! Und diesmal sitze ich sogar direkt daneben, als er nochmal um etwa 600 Dollar reicher wird. Damit hat er über den Tag verteilt die vier Stellen dick geknackt und feiert den erfolgreichsten Vegastag den er je hatte!
Für mich ist der Tag jetzt zu Ende, was auch daran liegen könnte, dass ich im Cromwell nochmal zwei dicke Pina Coladas bekommen habe. Zur Sicherheit werfe ich zuhause ein prophylaktisches Aspirin ein bevor ich schlafen gehe.

Daniel bleibt noch im Casino bis es hell wird.
Was für ein toller Tag!!!

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 04 Jul 2019 06:43 #176516

Der Gewinnertag - Super , Gratulation und Danke, dass wir mitreisen dürfen
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 04 Jul 2019 13:55 #176517

So muss es sein! Tolles Essen, leckere Cocktails und dazu noch Glück im Spiel!!
Und heute gibt's Feuerwerk auf dem Balkon!! Yipiiieehhh

GLG Romy
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 04 Jul 2019 18:32 #176518

Das Red Rock hat sich in den letzten Jahren zu meinem absoluten Favoriten in Las Vegas entwickelt. Tolles Casino, gute und preiswerte Restaurants, auch das Buffet ist nicht von schlechten Eltern und die Zimmer sind überzeugend.
Okay, die Übernachtung ist nicht wirklich günstig, aber fair für das Gebotene.

redrock.sclv.com/
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 04 Jul 2019 19:47 #176519

BREAKING NEWS
BREAKING NEWS
BREAKING NEWS

Ich muss den chronologischen Ablauf mal kurz durchbrechen:
Vor nicht einmal zwei Stunden hat es hier ein nicht zu kleines Erdbeben gegeben! Stärke 6,4!
Ich lag gerade noch im Bett und war mit dem Reisebericht beschäftigt, da fängt das Bett auf einmal an zu schwanken!!! Ich denke mir zunächst nicht viel dabei, sondern schiebe es auf den Wind, in den letzten Tagen war er recht stark.
Aber das hier ist dann doch was anderes- der ganze Turm wackelt, und wir sind ja nur auf halber Höhe, wie mag es 20 Stockwerke weiter oben sein???

Daniel kommt völlig verdattert aus dem "Raum der Stille"- er kam sich vor wie in der berühmten Szene aus Jurassic Park, ihr wisst , welche ich meine!

Es mag insgesamt zwei Minuten gedauert haben, dann ist alles vorbei. Aber wir sind nicht schlecht erschrocken!

Und jetzt überschlagen sich die Nachrichten! Heftigstes Beben seit 20 Jahren, das Zentrum etwa 130 Meilen von Vegas weg. Daher ist hier trotz der hohen Stärke wohl nicht wirklich was Schlimmes passiert.

Die Seismologen sind natürlich begeistert: endlich dürfen sie mal ran und ins Fernsehen...

Also, das wird heute bestimmt noch Thema in den Medien bleiben und die Feuerwerke und Paraden auf Platz 2 verdrängen!

Aber, und das ist wohl das Wichtigstes, das war´s dann wohl auch und wie gesagt, es ist nicht dramatisch!

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 05 Jul 2019 01:43 #176522

Mittwoch 3. Juli

Wirklich früh wird es bei uns nicht mehr, die Zeiten sind wohl vorbei-richtig so, oder?

Nach Kaffee, Sport und Bilder-in-den-Reisebericht-Basteln nehmen wir den ersten Teil des Tages in Angriff. Ich träume schon wieder von Pancakes, Daniel von einem "Bolle Floisch", genau genommen nicht von irgend einem, sondern vom Rolling Smoked BBQ, von dem er schon so viel gehört hat und das auch schon im deutschen Fernsehen war. Das ist leider mit Pancakes schwer unter einen Hut zu bringen, aber nach zweimal Diner zum Frühstück gebe ich heute nach. 

Der BBQ Laden liegt kurz vor Downtown, und dahein lassen wir uns fahren. Da der Highway teilweise gesperrt ist geht die Fahrt quasi "hintenrum" durch das, wie es unser Fahrer nennt "Naked Vegas", nicht gerade die feinste Ecke, und hier würde er uns auch nicht aussteigen lassen. Wollen wir auch nicht, auch wenn wir durchaus aus am wahren Leben abseits vom Strip interessiert sind- überleben würden wir ja schon ganz gerne.

Wir erreichen unser Ziel. Eine kleine Plaza mit ein paar Läden, das BBQ gibt es an einer Art erweiterter Bude mit Dach. Und auch wenn eine Grillplatte zum Frühstück so gar nicht meine Welt ist muss ich zugeben, der Laden hat Charme und die Leute hier scheinen zu wissen was sie tun.







Es ist auch gut zu tun- vor uns in der Schlange steht eine Reporterin, die von dem Fleisch hier schwärmt und auch privat gerne her kommt. Daniel holt sich zweierlei Fleisch mit lecker Sößle von der "Bar". Er is(s)t begeistert! Ich koste mal vom Brisket und darf den Kartoffelsalat essen. 







Direkt gegenüber liegt der Gold&Silber Pawn Shop, ebenfalls bekannt aus Funk und Fernsehen (DMAX oder so. Also Männerfernsehen- vermutlich gleich im Anschluss nach der Grillreportage!).



Wo wir schon mal da sind schauen wir uns das auch mal an. Es ist gar nicht selbstverständlich, dass man sofort rein darf, es gibt wohl oft lange Schlangen vor dem Eingang. Heute ist es aber nicht so wild, wir dürfen sofort rein. 





Fotografieren ist erlaubt, nur an der Kasse nicht. Also tue ich es, mal so für den Eindruck. 





Haben wir das auch mal gemacht, Pawn Shops gibt es hier ja auch an jeder Ecke. Echte Schnäppchen scheint man hier aber weniger zu machen.

Von hier aus ist man in ein paar Minuten vollends zur Kreuzung Fremont gelaufen. Unterwegs kommen wir an der einen oder anderen Kapelle vorbei- natürlich allesamt World Famous- und an gammeligen Motels.










An der Kreuzung Fremont biegen wir in den East District und spielen eine (erfolglose) Runde im El Cortez. Das Foto hier mache ich eher wegen der Reklame auf dem Taxi davor.




Wenn man den East District komplett durchquert hat sind es noch zwei oder drei Querstraßen...



...bis zur Atomic Liquor Bar.



Auch dort wollten wir schon länger ganz gerne mal hin. Und weil gerade überall Happy Aua ist bietet sich ein Drink an. Die Legende, dass man die Explosion einer Atombombe hört, wenn man dort auf der Toilette die Spülung bedient, kann Daniel aber nicht bestätigen.







Also, es ist eine nette Bar, aber soooo außergewöhnlich nun auch wieder nicht. Kann man machen, aber kein Must.

Nun wird es Zeit für die Mittagspause im Hotel. Diese zwei bis drei Stunden jeden Tag sind immer wieder schön: Bericht schreiben, Terasse, Baden, Abenddämmerung. Auch in der zweiten Woche können wir uns daran nicht satt sehen. Es ist und bleibt der beste und schönste Platz! Wäre das nicht ärgerlich, wenn wir morgen das Feuerwerk verpassen würden, nur weil wir nicht rechtzeitig von der Show zurück kommen? In uns reift ein wirklich ketzerischer Gedanke: die Tickets, die wir so vorschnell geholt haben, haben uns ja nichts gekostet. Was, wenn wir einfach nicht hin gehen?....  Ja, ich höre schon den Aufschrei. WOW! ist bestimmt eine schöne Show, aber irgendwie haben wir auf einmal gar keine Lust mehr, unseren vorletzten Tag um einen festen Termin zu wickeln und womöglich das Feuerwerk auf unserem quasi unbezahlbaren  Aussichtsplatz zu verpassen.... Und damit ist es eigentlich schon entschieden.... mögen die WOW Fans uns verzeihen...

Aber jetzt ist erstmal Abend, und weil einmal BBQ am Tag zu wenig ist fahren wir gleich zum nächsten: diesmal ist es ein asiatisches/koreanisches, an dem Platz Ecke HArd Rock und Hofbräuhaus. Reservieren kann man nicht, wir fahren auf gut Glück hin. Darauf gekommen sind wir über ein paar Umwege, über Werbung, Yelp-Berwertungen und einfach Neugier, weil wir das in dieser Form noch nicht kennen.



Wir bekommen fast auf der Stelle einen Platz. Platz heißt, einen Tisch in den ein Grill eingebaut ist. Auch ein paar Beilagen stehen schon bereit. Man kann sich die "Einzelteile" für das BBQ wohl auch separat zusammen stoppeln, aber einfacher macht man es sich mit einem fertigen "Set". In unserem Fall das Modell "Meat Lover"- was denn sonst?





Der Preis ist mehr als fair, denn kurz darauf biegt sich quasi der Tisch vor verschiedensten Sorten Fleisch, Suppe, Reis, Salat und den ganzen kleine Beilagen! Was, das ist alles für uns?? Wahnsinn! Aber ja, es ist wirklich nur für zwei Personen gedacht- jetzt bin ich echt froh, dass mein "Frühstück" nicht wirklich eines war. Hier ist voller Einsatz gefordert!





Hier sind übrigens fast nur Asiaten am Start, gegessen wird mit Stäbchen, woran Daniel zunächst fast verzeifelt, aber schließlich lässt er sich doch eine Gabel bringen. Alles ist wahnsinnig lecker, ich mag alles außer dem Bauchspeck, aber den kann man ja auch einfach lassen. Es schmeckt echt großartig und wir machen tatsächlich fast alles nieder! Und wie gesagt, preislich echt günstig. Eine dicke Empfehlung! Das wird wiederholt!

Von der Plaza lassen wir uns zum Hooters fahren, das ist ja nicht weit. Von dort aus beginnen wir unsere abendlich Zockerrunde: Hooters. Tropicana. New York. Nebenher ein Blick auf die Dueling Pianos.
Der Foodcourt ist um diese Zeit nicht mehr sehr belebt, aber nach wie vor eine Augenweide. Ich wandere durch die einsamen Straßen von New York...











Noch ein letzter Fotostopp- weil es da gerade auch so schön ruhig ist kann ich mich ja ruhig ein wenig zum Affen machen...





Nach einer letzten Runde im MGM Park möchte ich gegen 2 Uhr früh Feierabend machen. Erfolgreich gespielt hab ich wirklich nicht, aber ein paar Drinks bekommen. Wir nehmen die Tram ins Aria und laufen durch die Mall zurück ins Cosmo. Ich verabschiede mich Richtung Turm, Daniel kontrolliert im Casino, ob die Büffel noch wach sind...

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 05 Jul 2019 06:26 #176523

Donnerstag, 4. Juli

Unser letzter uneingeschränkter Vegastag bricht an. Eigentlich wäre es ja schön, den nicht ganz so spät zu beginnen, und ich stelle mir den Wecker auf 9 Uhr. Aber bis ich dann am Wasserkocher ankomme ist es doch schon dreiviertel zehn. Wozu eigentlich die Hektik, sage ich ich mir, und fange erstmal an, am Reisebericht zu basteln, als das Bett auf einmal zu schwanken beginnt. Nun ist ein schwankendes Bett in Vegas nichts, was mir nicht schon mal begegnet wäre, aber dann eher unmittelbar nach dem Schlafen gehen, wenn ihr wisst, was ich meine. 

Nun, ich habe vorhin ja schon außer der Reihe vondem Erdbeben erzählt, aber in dem Moment war es wirklich gruselig. Mir ist glatt etwas schwindelig geworden, denn mein Körper hat nicht so recht vertanden, was ihm mein Kopf erzählt hat. Daniel hinter der verschlossenen Tür ging es ähnlich. Vermutlich noch schlimmer, denke ich, denn ein total abgekapselter Raum ohne Fenster muss noch unheimlicher sein, wenn es auf einmal schwankt und zu knarren beginnt. 

Es hat vielleicht 2 Minuten gedauert, und bis uns klar war, was das eigentlich gewesen war, da war es auch schon wieder vorbei! Ich hatte etwas Sorge vor Nachbeben- wie würden die sich wohl auf einem Laufband bei 10 km/h anfühlen?? Aber das Training verlief störungsfrei.
Daniel ist inzwischen in die Miracle Miles abgetaucht und kommt als amerikanische Flagge wieder zurück!



Wir rufen noch kurz bei meinem Vater zuhause an und erzählen von dem Erdbeben. Im Hintergrund höre ich ständig unseren Kater Elvis maunzen! Da wird mir ganz warm ums Herz! Hat er meine Stimme gehört? Da wartet einer auf uns! Wie süss!!

Heute haben wir das Sunset Station auf dem Plan, ein weiteres Casino, das uns neu ist. Unser Fahrer ist ein großer schwarzer Kerl, der die ganze Fahrt nach Henderson fröhlich vor sich hin summt, aber kein Wort sagt. Ich schaue gebannt aus dem Fenster. Eigentlich sind das alles nur Vororte, aber ich finde es gibt echt viel zu sehen! Henderson- der Ort, wo in den Vegas Filmen immer die Löcher für die zu entsorgenden Leichen gebuddelt werden? Aber so schlimm schaut es hier gar nicht aus. Die Casino Anlage wirkt ausgesprochen einladend.









Drinnen ist es wirklich bildhübsch! Das Thema ist Südamerika/Mexiko, und die Anlage wirkt liebevoll und  verspielt. Natürlich muss man so was mögen, aber uns gefällt es sehr gut!











Im dortigen Café verputzen wir ein enormes patriotisches Frühstück! Daniel füllt einen Tippzettel aus, allerdings nicht für das Bingo, sondern um zu wetten, wieviele von meinen monstermäßigen  Pancakes ich tatsächlich schaffe.



Sein Tipp, den ich vorher natürlich nicht kenne, ist goldrichtig; zweieinhalb von drei! Nein danke, aus der Kuchenauslage brauche ich keinen Nachtisch mehr- beim Bezahlen wird er mir natürlich angeboten. 



Daniel beginnt zu zocken, und ich starte meinen üblichen Rundgang. Die Anlage ist ziemlich verwinkelt, ständig tut sich nochmal etwas neues auf. Auch hier gibt es Kinderbespaßung und Kino, ein großes Sportsbook, und nicht weniger als 72 Bowlingbahnen.







Beim Pool wird kontrolliert, ohne Zimmerkarte traue ich mich nicht hin, außerdem wird auf ein Amphitheater hin gewiesen. 



Daniel bespielt inzwischen meine Karte, und so erreiche ich schon nach zwei Tagen Mitgliedschaft bei den Station Casinos den Gold Status. Dafür kann ich mir zwar nicht wirklich was kaufen, aber es gibt heute dafür eine patriotische Kopfbedeckung, die Daniels Outfit komplettiert.



Natürlich sind auch anderweitig Stars and Stripes unterwegs.



leider etwas verwackelt....


Nachdem wir uns hier satt gesehen haben beschließen wir, zu dem Walmart zu gehen, den wir bei der Ankunft gesehen haben. Zu Fuß sind das etwa 10 Minuten, denn die Anlage zieht sich sehr hin und der Parkplatz vor der Mall ist auch riesig. Hoffentlich hält mein Sonnenschutz das durch...
Beim Walmart angekommen hole ich mir erstmal einen Eistee bei Mcdoof.

Obwohl es kein Superstore ist, ist dieser Walmart eigentlich genau so aufgebaut wie die beiden, die wir schon kennen. Anscheinend immer nach dem gleichen Prinzip, was ja auch Sinn macht.
Eigentlich wollte ich auch noch irgend einen Flaggen Schnickschnack mitnehmen, damit Daniel nicht alleine als Uncle Sam durch die Gegend marschiert, aber da sind wir schon zu spät dran, die entsprechenden Regale sind leer. Also nehmen wir nur eine kleine Flagge und einen billigen Schampus mit, dazu ein paar Kleinigkeiten, aber nicht viel, schließlich rückt die Heimreise näher.

Unser Fahrer für den Rückweg ist wieder sehr gesprächig, hat aber das Erdbeben total verpennt und fällt aus allen Wolken als wir ihm davon erzählen. Naja, wer zu dem Zeitpunkt im Auto unterwegs war hat vermutlich weniger davon mit bekommen als die Menschen in den Hoteltürmen. Ist ja irgendwie logisch. 

Zurück im Hotel gibt es Siesta und Vorbereitung auf das Feuerwerk. Ich bastle weiter am Reisebericht, Daniel geht irgendwann eine Runde büffeln, ich lege mich ein Weilchen aufs Ohr und nehme dann ein Bad, bevor ich mich für den Balkon aufhübsche- wer weiß, wohin es danach noch geht?





Das Feuerwerk vom Caesars beginnt um 21.15 Uhr, aber schon eine halbe Stunde vorher sieht man überall im Tal kleinere Feuerwerke aufleuchten. Unser Logenplatz ist wirklich unbezahlbar, das heißt, natürlich haben wir dafür bezahlt, und zwar nicht zu knapp, aber wenn man hier steht, den Schampuskorken knallen lässt und den freien Blick über die ganze Stadt hat, die einem zu Füßen liegt- ach, Leute, das ist ein Gefühl, das kann man gar nicht beschreiben!

Und leider auch nur schlecht fotografieren, aber für einen Eindruck wird es reichen. Schaut euch nur mal die Menschenmassen da unten an!











Unmittelbar nach dem Feuerwerk ist natürlich unten erst Recht die Hölle los, als sich die Massen wieder in Bewegung setzen. Unser ursprünglicher kühner Plan war, noch nach Downtown zu fahren. Aber beim Warten darauf, dass die Massen sich etwas verlaufen, ist Daniel neben mir eingeschlafen, und ich habe die Zeit genutzt, schon mal weiter zu schreiben- das spart Zeit für morgen, auch, wenn wir noch gar nichts bestimmtes vor haben. 

Vermutlich werden wir morgen durch machen. Unser Flug zurück geht am Samstag um 6 Uhr früh, da lohnt es sich nicht, sich hin zu legen. Ich gebe zu, der Gedanke daran, in Detroit wieder in die Business Class umsteigen zu dürfen sind im Hinblick auf den Abschied hier ein echter Trost!

Jetzt ist es hier halb 12 nachts, und der Strip kocht! Ich nehme schon an, dass wir gleich nochmal los ziehen. Oder??? Mal sehen...

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 05 Jul 2019 18:49 #176529

Nach einer Stunde seligen Schlummers schreckt Daniel neben mir wieder hoch! So nach dem Motto, was hab ich verpasst?? Eigentlich nicht so viel. Es ist erst kurz nach elf, alles ist noch möglich.
Allerdings grummelt mein Magen etwas, und ich möchte nicht nach Downtown sondern lieber in der Nähe bleiben, nach Möglichkeit ohne Autofahrt.
Daniel ist ein ganz klein wenig enttäuscht, weil er Downtown gerne nochmal gemacht hätte, aber he, wir waren schließlich ein paar Mal da, und heute ist es da sicher auch extrem voll.

Plan B heißt Cromwell, und irgendwann noch einen Happs essen, also mehr als die Handvoll Chips zum Schampus.
Gesagt, getan.
Daniel geht Büffel streicheln. Bei mir läuft es auch ganz gut. Von einem echten Gewinn kann zwar nicht die Rede sein, aber immerhin halten meine Einsätze heute mal etwas länger, und Getränke gibt es auch.








Diese Getränke hätten aber gerne noch etwas handfeste Gesellschaft. Nun ist es aber morgens um 2 Uhr selbst in Vegas gar nicht so leicht, noch eine Kleinigkeit zum essen aufzutreiben: in der Linq Promenade hat alles zu, und das Flamingo hat gar keinen Food Court. Also laufen wir vom Cromwell die paar Schritte zum Stage Door Casino, das ja eigentlich kein Casino ist, sondern eine Bar.

Nachdem wir den Gorillas am Eingang unsere IDs und meine Handtasche offenbart haben dürfen wir rein, und bekommen für 5 Dollar ein Bier und zwei Hot Dogs. Die Beilagen bastelt man wie bei IKEA selber drauf, nur dass sie hier alle aus der Tüte kommen. Ich bin kein Hot Dog Fan, aber auch wenn der kulinarische Genuss überschaubar ist, mein Magen findet es in Ordnung!
Aus dem Gemischtwarenlädchen nebenan hole ich mir noch eine Art Donut als Nachtisch, und jetzt bin ich glücklich!

Wir sind nun bereit für- eine zweite Runde Cromwell, what else? Ich bekomme zum Nachtisch noch eine Bloody Mary und ringe dem Casino einen Gewinn von 15 Dollar ab, Cleopatra sei Dank! Dann ist es aber irgendwann halb vier, und mir reicht es. Daniel zieht ein Gesicht- der letzte Büffel war nicht nett zu ihm.

Wir marschieren zurück ins Cosmo. Es ist etwas frischer geworden, vielleicht noch 25 Grad, der Strip ist immer noch ganz gut belebt, aber die Luft ist irgendwie raus. Ich verzichte daher darauf, unbedingt auf Teufel komm raus auch mal noch das Morgengrauen zu erleben und setze Daniel im Casino ab. Im Fahrstuhl bediene ich ein Klischee und ziehe meine Komplextreter aus.

Heute, am 5. Juli, ist nun der letzte Tag. Der Plan ist, dass wir ihn langsam angehen lassen und dann dafür durchmachen. Denn da unser Flieger morgen gegen 6 Uhr abheben soll, lohnt es sich nicht wirklich, sich vorher nochmal hin zu legen, es sei denn als Mittagsschlaf.
Mal sehen, von wo aus ich meinen Bericht dann beenden werde.

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 06 Jul 2019 19:13 #176532

Letzter Tag... 
Daniel erzählt mir irgendwann am gaanz späten Vormittag, dass er noch bis 7 Uhr früh !!! im Casino war. Das dürfte sein persönlicher Rekord sein. Er wollte eben die letzte Nacht ausnutzen, die nächste müssen wir dann sowieso durchmachen.

Weil heute der letzte Tag ist lasse ich mich ganz ketzerisch von ihm dazu überreden, heute das Laufband sausen zu lassen, damit wir noch etwas mehr vom Tag haben. Ein einziges Mal... Engel links, Teufel rechts... halt die Klappe, Engel!

Statt dessen schlägt Daniel vor, noch einmal ins Red Rock zu fahren, um dort doch noch den Voucher einzulösen, den er neulich vergessen hat. Natürlich bleibt abzüglich der Fahrtkosten dann nicht mehr so irre viel davon über, aber es gibt häßlichere Ziele, oder?
Vorher darf Daniel aber noch einmal am Glücksrad drehen..... unendliche Spannung.... und 15 Dollar Freeplay... Wahnsinn!



Unsere Fahrerin ist eine schnell aufbrausende schwarze Lady, die aus irgend einem Grund nicht nach rechts Richtung Highway startet, sondern nach links auf den Strip. Der ist jetzt kurz nach Mittag hoffnungslos verstopft, und sie schimpft wie ein Rohrspatz auf die Idioten aus Texas und Kalifornien, die hier den Verkehr behindern. Bis wir mal aus dem dicksten Gewühl raus sind dauert es eine kleine Ewigkeit, und da ich inzwischen nicht viel anderes tun kann mache ich aus dem Autofenster heraus ein paar Bilder vom Strip.












Im Red Rock angekommen kümmert sich Daniel um seinen Voucher. Ich schlage vor, hier das Mittagsbüffet auszuprobieren, das einen sehr guten Ruf hat. Daniel sieht die lange Schlange vor dem Eingang und ist not amused. Meine ich das ernst?? Doch, ja, ich meine es ernst und stelle mich brav an. Daniel darf inzwischen noch eine Runde büffeln, er sieht ja, wie es vorwärts geht. Als ich die Kasse erreiche gesellt er sich wieder zu mir.

Die Taktik in der Schlange ist irgendwie nicht ganz schlüssig: Man stellt sich an, wird irgendwann mehr oder weniger aus der Schlange raus an die Kasse gerufen, zahlt- und wird dann wieder in die Schlange zurück geschickt, bis man dann irgendwann geseatet wird. Das sorgt zeitweise für Verwirrung, weil nicht jeder nach dem Zahlen blickt, wo er jetzt eigentlich hin soll. Die Platzanweiser blicken es aber genau so wenig und werfen gelegentlich zwei Schlangen munter durcheinander. Sehr chaotisch.
Ein Herr, der vor uns steht, macht eine Bemerkung Richtung Schlangenbeschwörer und bekommt eine freche Bemerkung: er könne ja gerne helfen, die abgegessenen Tische sauber zu machen, wenn es ihm zu langsam ginge. Da bleibt mir vom Zuhören schon etwas die Luft weg, aber der Herr nimmt es ganz gelassen.

Aber Stunden später (gefühlt, real waren es etwa 40 Minuten) sind wir drin. Das Büffet ist hübsch, und die Auswahl ist okay, und es ist zugegeben sehr günstig : für zwei kommen wir auf knapp 23 Dollar, und das an einem Freitag Mittag am Independence Wochenende wo normalerweise alle drauf buttern was möglich ist. Wie gesagt: preis-leistungstechnisch in Ordnung, aber mehr auch nicht und ehrlicherweise die Anstehzeit nicht wert. Kein Geheimtipp also.

Wo wir schon mal hier sind bleiben wir natürlich noch ein Weilchen. Aber Daniel ist nach seiner durchzechten Nacht müde (alles andere hätte mich auch arg gewundert), und außerdem ist sein Voucher bald aufgebraucht. Jetzt lockt uns eher nochmal eine letzte ausgedehnte Pause mit Terasse, Bett und Wanne.
Also fahren wir wieder zurück- wieder mit einer sehr netten Fahrerin, mit der Daniel sich ausgiebig über ihre Kollegen unterhält. Da war doch dieses Jahr wieder viel interessantes Volk dabei.

Zuhause dann ausgedehnte Pause. Ach, dieses Bett ist so superbequem! Diese Terasse so wunderbar! Und ein Wannenbad mit Sekt gibt es auch noch ein letztes Mal. das werde ich alles ziemlich vermissen!
Es ist etwa Viertel nach Acht, und wir haben im Wesentlichen gepackt und uns für den letzten Abend startklar gemacht- als plötzlich wieder die Erde bebt! Im Gegensatz zu gestern wissen wir diesmal sofort, was Sache ist, setzen uns auf den Boden und warten, bis der Turm aufhört zu schwanken. Das war heftiger als gestern, und zwar einiges!! Erschrocken bleiben wir noch ein paar Minuten auf dem Zimmer, um sicherzugehen, dass es wirklich vorbei ist. Das Handy sagt uns, das war diesmal Stärke 7,1  im Vergleich zu den gestrigen 6,4. Oh Mann... gibt es hier eigentlich auch Zimmer im Erdgeschoß? Auf einmal ist der hohel Ausblick gar nicht mehr so ohne...

Schließlich trauen wir uns doch in die Aufzüge (die im Ballys bei dem Beben übrigens kaputt gegangen sind!) und nehmen einen Cocktail in der Chandelier Bar. Ganz unten sitzt man zwar nicht ganz so malerisch im Geglitzer, aber erstens sieht man mehr vom vorüber strömenden Volk, und zweitens ist uns der Boden gerade irgendwie symphatischer, ich weiß auch nicht...

Wir laufen los, am See entlang, wo gerade passenderweise Time to say Goodbye angestimmt wird..... uäh!! :-(

Letzte Runde über den Strip...














Die Linq Promenade ist unser Ziel fürs Abendessen, und wir entscheiden uns für den Mexikaner gegenüber dem Eingang zum Flamingo wo die beiden Riesenvögel stehen. Obwohl es überall voll ist bekommen wir ohne Probleme einen Platz auf der Terasse und lassen uns unsere Henkersmahlzeit schmecken.



Von dort aus sind es nur noch ein paar Schritte ins Harrahs, wo Bay-z heute Dienst hat. Wir finden sie nicht gleich, spielen erst mehr oder weniger aufs Geratewohl eine Runde in irgend einer Ecke, und werden von einer Waitress äußerst positiv überrascht: obwohl die Dame mit offensichtlich asiatischen Wurzeln schon etwas älter ist, liefert sie Getränke aus wie der geölte Blitz persönlich, so schnell kann man gar nicht gucken! Dreimal kommt sie bei mir vorbei, aber ich bleibe bei einer einzigen (recht harmlosen) Pina Colada, denn ich möchte halbwegs bei Sinnen in den Flieger. 

Irgendwann finden wir auch Bay-z, die heute bei den Pokertischen bedient und daher für uns arme Slotdaddler schlecht erreichbar ist. Einen Drink bringt sie uns trotzdem außerhalb ihres aktuellen "Reviers" vorbei, und wir können noch ein wenig reden und uns von ihr verabschieden.



Inzwischen ist es schon nach Mitternacht, und weil Daniel auch gerne noch für eine letzte Runde ins Cromwell möchte, müssen wir uns jetzt so langsam dahin aufmachen. 
Auch am letzten Abend tun mir die Maschinen nicht wirklich einen Gefallen, dafür taucht aber nach zweiwöchiger Abwesenheit plötzlich doch noch "Brilli" wieder auf- wo war sie denn die ganze Zeit? Wir waren schon überzeugt, wie hätte die Stelle gewechselt, aber selbst ich Gesichtsblinde erkenne ihr reizendes Brillengestell wieder, als sie mich plötzlich anstrahlt- sie hat Daniel und mich wieder erkannt, ud ich bekomme von ihr die letzte Bloody Mary der Saison.

Bevor wir aber ins Quatschen kommen können müssen wir schon wieder los, denn Daniel muss/will noch sein Freeplay verdaddeln. Ich mache inzwischen lieber noch ein halbes Stündchen Augenpflege in dem wunderbaren Bett, bis wir uns wohl oder übel kurz vor drei Uhr früh wieder aufrappeln müssen. 
Schnell noch eine Dusche und den letzten Rest in die Koffer gestopft. Auschecken per TV: keine bösartigen Überraschungen auf der Rechnung? Nein?
Dann bye bye, wunderbare Suite...

Ein letzter Uber bringt uns über den immer noch überraschend belebten Strip zum McCarran. 20 Minuten Zeit haben wir für einen kurzen Abstecher in die Centurion Lounge, das reicht gerade für einen Kaffee und ein Frühstücksbier. Ein paar Stunden Sardinenbüchse später sitzen wir nun in Detroit in der Senator Lounge, deren Name das Glamouröseste ist, ansonsten ist sie wirklich arg popelig. Gleich dürfen wir aber wieder in die Business Class, und ich freue mich schon darauf, mich gleich ausstrecken zu dürfen- und Daniel natürlich auch!
Guten Flug!

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Letzte Änderung: von mampfi74.

Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 07 Jul 2019 19:58 #176535

Ich habe eine Frage zu dem Status Matchen. Bleibt der Diamond Status dann bei Caesars oder verfällt dieser wieder? Wenn man ihn wieder verliert kann man den Match wiederholen?

Die ganzen Bonus was man bekommt wie oft kann man diese Einlösen 1x im Jahr?
Vielen Dank schon einmal für die Antwort.
Liebe Grüße
Bernd

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 04:57 #176536

German_guy schrieb: Ich habe eine Frage zu dem Status Matchen. Bleibt der Diamond Status dann bei Caesars oder verfällt dieser wieder? Wenn man ihn wieder verliert kann man den Match wiederholen?

Die ganzen Bonus was man bekommt wie oft kann man diese Einlösen 1x im Jahr?
Vielen Dank schon einmal für die Antwort.
Liebe Grüße
Bernd


Hi!

Nein, der Status verfällt natürlich wieder wenn du nicht eine ordentliche Anzahl Punkte draufspielst oder durch sonstige Aktivitäten "verdienst". Bei uns gilt er jetzt bis Januar 2020.
Auch der Wyndham Status der zum Matchen notwendig war gilt nur wenige Wochen,
Ob das wiederholbar ist kann ich dir nicht sagen - bestimmt wird es aber immer "Hintertürchen" geben die so etwas zulassen. Wir haben es 1 Woche genossen :)

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Las Vegas Reisen:
2009 - Hooters
2010 - Imperial Palace
2012 - Monte Carlo
2013 - The Venetian
2014 - Elara
2015 - Elara
2016 - Linq
2016 - Elara
2017 - Cosmopolitan
2018 - Cosmopolitan
2018 - Treasure Island
2019 - Cosmopolitan
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 05:31 #176537

Kaum sitze ich wieder in den wunderbar bequemen Sesseln der Business Class möchte ich am liebsten nur noch schlafen. Hunger hab ich eigentlich auch keinen, ich bin sehr versucht, auf das Essen zu pfeifen und sofort den Sitz in die Bettposition zu fahren. Aber das wäre doch wieder irgendwie schade, folglich lassen wir uns von der Crew wieder wie auf dem Hinflug verwöhnen.













Irgendwie sind sie hier nochmals großzügiger im Anbieten alkoholischer Getränke, aber vielleicht wollen sie die Passagiere auch nur möglichst effektiv einschläfern?

Diverse Champagner und Baileys später versinken wir ins Reich der Träume. Wir schlafen beide prima! Aaah, das Essen ist ja gut und schön, aber der echte Luxus ist und bleibt einfach dieses Bett!!

Nach dem Weckruf bauen alle wieder ihre Betten um. Daniel stellt fest, dass mindestens zwei weiteren Passagieren genau das Gleiche passiert wie ihm: das Handy rutscht zwischen die Sitze und sie müssen auseinander gebaut werden. Unsere Flugbegleiterin Frau Pietsch bestätigt uns auch, dass das auf wirklich jedem Flug passieren würde. Daraufhin fühlt sich Daniel noch zwei Wochen nach seinem eigenen "Unfall" gleich viel besser! Das scheint irgendwie schon eine Schwachstelle der Sitze zu sein, wenn das so oft vorkommt.

Nach einem leckeren Frühstück landen wir kurz vor 6 Uhr in Frankfurt. Nachdem wir uns das Gepäck geschnappt haben, schlägt Daniel noch vor, die Lufthansa Welcome Lounge zu besuchen. Einfach nur, weil es geht. Wir müssen eine Ecke laufen, aber dann finden wir sie, und fühlen uns dort kaum dass wir die Schwelle üebrschreiten wirklich willkommen! Wir werden freundlichst begrüßt, und sofort wird uns eine Dusche angeboten. Es sind zwar nur noch zwei Stunden bist nach Hause, aber wir nehmen trotzdem gerne an.

Die Duschen sind eine Etage tiefer, es gibt jede Menge davon, und jede gleicht einem kleinen komplett eingerichteten Badezimmer.



Ah, das ist ein tolles Gefühl, nach dem Flug in frische Klamotten steigen zu können!
Danach gibt es Frühstück, und zwar ein sehr luxuriöses. Kalte und warme Gerichte, alles da! Nicht, dass wir nicht gerade in der Luft noch gefrühstückt hätten, aber Eier und Bacon gab es da zum Beispiel nicht. Außerdem ist das mehr oder weniger die "Henkersmahlzeit".
Der Besuch der Lounge wird also nochmal ein echtes kleines Highlight - gerade nach der wirklich mickrigen in Detroit- und quasi unsere letzte Station und damit ein echt würdiger Abschluss der Reise!

Gegen 10 Uhr erreichen wir die Heimat. Wohl oder übel müssen wir hier erst noch einmal aktiv werden: wir hatten während unserer Abwesenheit die Handwerker im Haus. Das Bad sollte renoviert werden. Leider ist es noch nicht ganz fertig, aber immerhin können wir die Dusche und die Toilette schon benutzen. Allerdings ist durch die Arbeiten unsere mehr oder weniger komplette Wohnung mit einer dicken Schicht aus Dreck und Staub überzogen. Bevor wir auch nur daran denken können irgend etwas auszupacken müssen wir erstmal mit vereinten Kräften eine Putzaktion starten- das ist natürlich der Traum, wenn man nach Hause kommt. Aber nach eineinhalb Stunden sind wir damit durch und fühlen uns viel besser.

Das Schlafen in der Business Class war toll, aber es waren eben nur ein paar Stunden, und uns fehlen ja eigentlich nicht nur eine Nacht, sondern eher zwei. Folglich sind wir platt, und fallen recht bald um. Nach mehr oder weniger 18 Stunden Schlaf kommen wir jetzt wieder zu uns, und hoffentlich auch endlich an. Heute dürfen wir uns noch sortieren, morgen müssen wir wieder arbeiten.

Fazit:

Wir hatten einen wunderbaren Urlaub, kann man nicht anders sagen! Die Verlängerung nach vorne mit den zwei Nächten in Frankfurt waren eine tolle Sache. Die Businessclass war auch ein Erlebnis, gegen eine Wiederholung hätte ich nichts einzuwenden.
Das Hotel wie immer ein Traum.

Keiner von uns ist krank geworden, weder Schnupfen durch Klimaanlage noch Kreislauf oder sonstiges haben uns irgendwie eingeschränkt.
Wir haben zwar fast keine Shows gesehen, aber wo steht geschrieben, dass man das muss? Statt dessen haben wir viele neue Örtlichkeiten außerhalb des Strip besucht, die meisten davon waren tolle neue Erfahrungen, und dazu kamen ausgesprochen viele nette Unterhaltungen mit den Fahrern. Bay-z konnten wir besuchen und ein paarmal bei der Arbeit treffen.

Richtig "faul" waren wir eigentlich auch selten. Ein einziges Mal sind wir bis zum späten Nachmittag auf dem Zimmer geblieben, ansonsten doch meistens beizeiten aktiv geworden. Ich habe brav wie noch nie meinen Sport durchgezogen und außerdem täglich bis zu eineinhalb Stunden in den Reisebericht gesteckt.

Das kulinarische Highlight war, da sind wir uns einig, das koreanische BBQ. Wer sich für so etwas begeistern kann, sollte das mal machen! Das macht bestimmt auch in einer etwas größeren Runde noch mehr Spaß!

Auf die beiden Erdbeben hätten wir verzichten können, aber "schlimm" in dem Sinn waren sie auch nicht. Vegas hat sich davon auch überhaupt nicht beeindrucken lassen- die Stadt hat einfach weiter gemacht.




Ein Erlebnis wie das Konzert letztes Jahr am 4. Juli gab es dieses Jahr leider nicht. Es gab zwar eine Parade, die uns interessiert hätte, aber die war irgendwann morgens um 9 Uhr in Summerlin, und das war uns dann doch zu früh und zu weit. Das Feuerwerk von der Terrasse aus war dafür diesmal noch beeindruckender, weil es wirklich direkt am Unabhängigkeitstag war, und nicht, wie letztes Jahr, ein paar Tage vorher.

Geshoppt wurde diesmal extrem wenig. Gezockt hat Daniel erwartungsgemäß viel, aber immerhin hatte er ja einen wirklich guten Gewinner-Tag. Ich hatte kein einziges Mal einen erwähnenswerten Treffer, was bei meinen Einsätzen aber auch nicht schlimm ist. Mein Budget an mitgenommenen Bargeld hat jedenfalls gereicht.

Wir konnten gut abschalten, es gab keine schlechten Nachrichten aus der Heimat, und nach über zwei Wochen sind wir jetzt auch wieder bereit, uns dem Alltag und der Arbeit zu stellen.

Ganz ganz doll möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Mann und der Reiseleitung in Union bedanken: ich musste mich um nichts, aber auch gar nichts kümmern! Daniel hat von der Buchung bis zum Uber alles in die Hand genommen, alles wunderbar geregelt, und außerdem täglich geduldig abgewartet, bis ich mit Sport und "Büroarbeit" fertig war.
Danke, Schatz! :-)

Ja, ich denke das war´s jetzt so ziemlich. Ich sage Danke schön fürs Mitlesen und für die vielen "Danke". Ich freue mich schon darauf, jetzt selber wieder Reiseberichte lesen zu können, oder wieder "Living in Las Vegas" zu gucken!

Wir lieben diese durchgeknallte Stadt und waren bestimmt nicht zum letzten Mal da!
Macht es gut und bis bald!

Doro

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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 14:59 #176540

Vielen, vielen Dank für Eure Mühe mit den tollen Berichten samt Fotos und dass wir mit dabei sein durften
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 18:29 #176543

Vielen Dank für den tollen Bericht!
Hat wieder Spass gemacht zu verfolgen.
LG hypse
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 18:55 #176544

Oooohhhhh... leider schon wieder vorbei :( Ich habe den täglichen Berichten entgegen gefiebert und habe mich über die "Neuentdeckungen" (von denen ich auch kaum was kannte) und alles andere rund um und in unserer Stadt sehr gefreut.
So ein live Bericht ist eine Heidenarbeit und dafür natürlich auch von mir/uns ein fettes DANKE!!!!

LG Romy
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 19:50 #176545

Vielen vielen Dank für tollen Bericht. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht.
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Vegas 2019 : Champaaaaaaign!!! 08 Jul 2019 20:12 #176546

Nett von euch, ihr Lieben! Freut mich, wenn auch für euch was Neues dabei war! Wir haben irgendwann gemerkt, wieviel Spaß wir daran haben, neue Dinge etwas abseits zu entdecken, auch wenn wir dafür zum Beispiel viel weniger direkt am Strip waren und viele Fahrten mit Lyft und Uber hatten.

Irgendwann haben wir uns dann gefragt, ob es mit dem vielen Herum-Ubern diesmal unverhältnismäßig teurer geworden ist oder nicht. Es ist so: Daniel fährt beruflich unheimlich viel Auto. Ich zuhause so gut wie gar nicht und daher nicht besonders routiniert. Im Urlaub lässt sich Daniel daher gerne mal fahren, den Verkehr in der Stadt will sich keiner von uns antun, dazu müssen wir nie Rücksicht nehmen auf Alkohol oder Parkgebühren, und wenn man ein Uber oder Lyft anpiept mussten wir nie mehr als drei Minuten warten bis einer da war- Vegas ist für dieses System echt gemacht. Dazu kamen die vielen wirklich interessanten Gespräche. Gut, manche Fahrer sprechen schlecht Englisch oder kriegen die Zähne nicht auseinander, aber die meisten unterhalten sich gerne über alle mögliche. Manchmal sind auch etwas seltsame Gestalten dabei, aber das ist ja auch das spannende: Uber sind wie eine Schachtel Pralinen- man weiß nie, was man kriegt,...;)

Aber so rein interessenmäßig, wieviel blättert man den so über den Daumen gepeilt für zwei Wochen Mietwagen hin?

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